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Aus protestantischer Sicht   




 
Das Vaterunser und die „göttliche“ Grammatik....




Papst Franziskus schlug vor, den Passus "Und führe uns nicht in Versuchung" zu ändern.




(Dez. 2017 - ws) Spitzfindige Haarspaltereien sollten (auch) in einer Religion, gleichgültig in welcher auch immer, niemals den Vorrang gegenüber dem "wahrhaftigen Verhalten" seiner Gläubigen einnehmen!


Daher ist es für das tolerante und friedliche Zusammenleben "aller" Menschen relativ unbedeutend nach welchen "ausgefeilten" Wortlaut im Einzelnen gebetet wird. Es kommt einzig und allein darauf an, wie tolerant, offenherzig und zutiefst menschlich diese Menschen gegenüber allen Mitmenschen handeln – gleichgültig ob deren religiösen oder auch völlig religionsfreien Überzeugung.


Zudem hat „Gott“ (oder Jesus) nicht ein Wort der Bibel, (incl. Vaterunser) persönlich niedergeschrieben. Es sind dies fast ausschließlich sinngemäße Niederschriften, gemäß mündlichen Überlieferungen (oft über Generationen), die ganz „normale“ Menschen schlussendlich schriftlich fixiert haben. Ob diese bei ihren Niederschriften, nach präzisen grammatikalisch/göttliche „Eingebungen“ zu handeln glaubten, ist höchst fragwürdig.
Was sollen also diese wortklaubenden „Spitzfindigkeiten“ am praktischen Verhalten der Menschen untereinander positiv bewirken?


Wenn bei den Kirchen bzw. Religionen ansonsten alles bestens im Lot wäre, wäre dieses Verhalten evtl. noch tolerabel. Völlig unverständlich wirkt dies jedoch, wenn eine Religion, nach den Jahrhunderten der absoluten Machtausübung, wie auch einem unverändertem machistischen Verhalten, urplötzlich auf derartige „Wortklaubereien“ zu setzen sucht.


An ihren TATEN sollt ihr sie messen – nicht an noch so schön gesetzten Worten (!)


So oder ähnlich, könnte sich ein gewisser Rebell vor 2 Jahrtausenden geäußert haben.
Falls nicht, so ist es in unserer Zeit nicht nur eine Erkenntnis, sondern eine unverrückbare Tatsache.






Das 500. Jahresgedächtnis der Reformation sollte niemals zu einem weiteren ökumenischen Großereignis hochstilisiert werden, bevor nicht die elementarste Grundvoraussetzung,

"die gegenseitige Anerkennung als gleichwertige christliche Kirche"
vollzogen wurde.




Wie Menschen nur vernünftig miteinander umgehen können, wenn sie sich gegenseitig auch als solche achten und rückhaltlos anerkennen (incl. der Frauenrechte), so muss diese Selbstverständlichkeit auch "uneingeschränkt" für alle christlichen Kirchen gelten!


Für alle Religionen gelten hierzlande - ohne Ausnahme - die gleichen Rechte und Verpflichtungen. Jedoch müssen Staat und Kirchen – die seit langer Zeit angesteuerte Trennung von Kirche und Staat – auch in unserer Gesellschaft mit letzter Konsequenz, also gänzlich vollziehen.
Konsequentes menschenwürdiges Verhalten, müssen Jahrhunderte alte und längst überholte Zöpfe ersetzen – dies betrifft (insbesondere) auch die anderen abrahamitischen Religionen.


In unserer Gesellschaft gilt:
"Religion bzw. Glaube ist reine Privatsache und keine Angelegenheit des Staates".
Unser freiheitlicher Rechtsstaat ist - gemäß unserem Grundgesetz - lediglich für die Einhaltung der rechtlichen Modalitäten verpflichtet. Dies bedeutet neben der garantierten Religionsfreiheit auch, dass es keiner Religion erlaubt ist ihre "eigenen Richtwerte", über die Gesetze unseres freiheitlichen Rechtsstaates zu stellen!


Hinsichtlich der in den letzten Jahren ins Trudeln geratene Ökumene, gilt es zu hoffen, dass jenes zu Beginn des Jahresgedächtnis ausgesandte
Signal der Versöhnung und des Aufbruchs (EKD)
nicht nur wahrgenommen wird, sondern dem auch reale "TATEN" folgen.




Freundliche Worte bleiben eben nur WORTE -
es sollten nach 500 Jahren endlich TATEN folgen...!






Erklärung anlässlich des gemeinsamen kath-luther. Reformationsgedenken
Hinweis hierzu:
Dies ist explizit eine Niederschrift zwischen den "Katholiken des Vatikans" und dem "Lutherischen Weltbund", dem einzig auch der Besuch in Lund (Schweden) gegolten hat.
Eine generelle Gültigkeit, wie auch ein indirekter Bezug zu der Reformation im Basisland Luthers, kann daher nicht abgeleitet werden – dies war offensichtlich auch nicht beabsichtigt.


Die Ev. Kirche (EKD) blieb bedeutungsvoll unerwähnt, ansonsten blieb es bei vieldeutigen Absichtserklärungen, nicht mehr. Nur schöne Worte, dazu noch zu ganz anderen Adressaten, lässt die in unserem Land durchaus handlungsaktive Laien, wie auch einige "Regional-Häuptlinge", quasi als völlig unnützes Fußvolk des hochlöblichen Vatikanischen Imperiums erscheinen.
Dies erweckt bei vielen Menschen hierzulande den Eindruck, als sei für die Spitze der Katholiken auch nur der Gedanke an Reformen, so undenkbar wie weiland vor 500 Jahren. Bei adäquatem Folgeverhalten ist es sehr wahrscheinlich, dass beim 1000. Gedächtnis, unsere Nachfahren ähnliches vermerken können.

Tja - wenn nicht ein "Wunder(!)" geschieht, wie schon einmal....





Erinnerung aus dem Jahr 2007:
Kirche oder Gemeinschaft ?
Papst Benedikt XVI:     Protestanten sind keine Kirche  
Huber, EKD-Ratsvors.: Ökumene in weite Ferne gerückt










(Januar 2017) Kurienkardinal Koch sieht zum Reformationsgedenken eine willkommene Gelegenheit, die ökumenische Situation zu überdenken...


Nach Ansicht des vatikanischen Ökumene-Ministers kann es aber "nicht zu schnell zur Gemeinschaft" der aus der Reformation hervorgegangenen Kirchen und der katholischen Kirche kommen. Vielmehr gelte es zunächst, den Konflikt auszuhalten.


Im folgenden Link den gesamten Beitrag von "domradio.de" bezüglich den aktuellen Darstellungen des für die Ökumene zuständige Kurienkardinals: "kardinal-koch-zum-reformationsgedenken"






Anmerkung: Wenn wir "normale" Menschen uns etwas kürzer als 500 Jahre zurückerinnern, waren Katholiken und die Nachfahren Luthers sich schon wesentlich näher gekommen, als dieser offensichtliche "Schnelldenker" des Vatikans sich zu erinnern scheint.
Gemeint ist hier die Zeit nach dem 2. Vat. Konzil und vor allem vor der Regentschaft des deutschen Papstes Benedikt des XVI (keine Kirche "im eigentlichen Sinn").



Nachdem hier nicht nur eine denkbare Gemeinschaft (war ohnehin nicht angestrebt), sondern sogar eine gleichwertige Kirche, den "Andersdenkenden" päpstlich abgesprochen bleibt, kann weder von Einsicht noch von Schnelligkeit ausgegangen werden.
Zudem scheint der Vatikan ohnehin in Jahrtausenden zu denken. Daher wird man wohl auch die nächsten 500 Jahre locker aushalten – die Gläubigen "Menschen" beider Seiten wohl kaum...









Benedikt arbeitet an seinem Vermächtnis






(Sept. 2016 - ws) In seinem neuen Interview-Buch "Letzte Gespräche" versucht der pensionierte Papst Joseph Ratzinger (Benedikt XVI) sich abschließend selbst bzw. sein Pontifikat, der Welt zu erläutern. Er arbeitet an seinem Erbe, wie der englische Buchtitel „The Testament“ verdeutlicht. Wir erfahren nichts gänzlich Neues, jedoch einiges in einer zum Teil offenen Pointierung – natürlich in seiner ganz persönlichen Art.


Benedikt veröffentlicht in dem Buch keine brandheißen Neuigkeiten, vieles davon ist schon bekannt. Daher geht es in den nachfolgenden Randnotizen weniger um all jenen mehr oder weniger fraglichen Geschehnisse während der Regierungszeit Benedikts XVI, als um die direkte angesprochene Problematik zu seiner Heimatregion und dessen kulturellen Umfeldes. Gemeint sind hier die Diskrepanzen zum deutschen Katholizismus einerseits und zum Protestantismus andererseits. Seine in diesem Buch selbst eingestandene Schwäche - das Regieren – wird demgemäß auch hier nicht vertieft, soll jedoch als menschlich bemerkenswert registriert werden.


Der Papst im Ruhestand kritisiert beispielsweise die katholische Kirche in Deutschland sehr hart und geht in seiner (bekannten) Art auch auf die Protestanten kurz ein. Nachfolgend einige Einlassungen zu einigen speziellen Darstellungen des emeritierte Papstes und Ruheständlers Joseph Ratzinger.





1 - Zum hochbezahlten Katholizismus in Deutschland
Scharf geht der frühere Münchner Erzbischof mit der katholischen Kirche in Deutschland ins Gericht. Er beklagt u.A. einen "etablierten und hochbezahlten Katholizismus" samt "Überhang an ungeistlicher Bürokratie", eine "Theoretisierung des Glaubens" und einen "Mangel an einer lebendigen Dynamik". (Süddeutsche Ztg.)
Also ein wahres Feuerwerk an massiven Vorwürfen!


Anmerkungen
Wenn der jetzige Ruheständler an jenem von ihm gescholtenen „hoch bezahlten Katholizismus“
(er sollte es wissen...) wirklich hätte etwas korrigieren wollen, hätte er beispielsweise die Amtszeit als Erzbischof von München sehr gut nutzen können. In diesem hervorgehobenem deutschen Kirchenamt, hätte es sehr viel praktisch durchsetzbare Möglichkeiten gegeben. Wesentlich mehr als im vorhergehenden Amt als Dogmatik-Professors, oder in den nachfolgenden Ämtern als Kurienkardinal, Glaubenswächter bzw. als Oberhaupt des Katholizismus, oder nun als Pensionär. Etwaige Versuche wären sicherlich nicht unbemerkt geblieben.


Von ernsthaften Bemühungen aus dieser seiner Machbarkeitszeit, hat man von dem deutschen Kirchenamtsträgers Ratzinger jedoch hierzulande nichts vernommen. Eben sowenig, wie von einer durch den Erzbischof Ratzinger angestoßene Initiative zur praktischen Abschaffung der „Kirchensteuer“, oder „nur“ der vor langer Zeit festgelegten „Einzugsverpflichtung“ durch den Staat.


Auch jene mehr als nur verbale Beschwörung einer „armen Kirche“ durch echtes Handeln, überließ Benedikt großzügig seinem Nachfolger. Auch der frühe Hinweis auf eine notwendige Entweltlichung der Kirche, ohne den notwendigen Druck der Institution, verhallte folgenlos.





2 - Zur Aussage Protestanten und Ökumene
Enttäuscht äußerte sich der ehemalige Papst nun in den "Letzten Gesprächen" über die mangelnden Fortschritte in der Ökumene:
„Bei den Protestanten, würde ich sagen, ist die innere Uneinigkeit das eigentlich große Problem.“


In Benedikts Regierungszeit:
Der Vatikan veröffentlichte im Jahr 2007 ein von Papst Benedikt XVI gebilligtes Dokument der Glaubenskongregation über die Einzigartigkeit der katholischen Kirche. Es wird darin wiederholt (wie in "Dominus Jesus" aus 2000) den anderen christlichen Kirchen ihr kirchliches Selbstverständnis abgesprochen. Sie können "nicht Kirchen im eigentlichen Sinn" sein , sondern "kirchliche Gemeinschaften“ !


Auszug Stellungnahme Huber:
Hier geht es nicht darum, wie die katholische Kirche "sich" definiert, sondern darum, dass sie diese Definition absolut setzt. Wir sind natürlich nicht davon abhängig, ob die römisch-katholische Kirche uns als Kirche anerkennt oder nicht. Wir sind fest überzeugt: Eine Kirche, in der das Evangelium auf rechte Weise gepredigt und die Sakramente auf rechte Weise verwaltet werden, ist Kirche in vollem Sinn. Es geht um die Auswirkungen eines Dokuments, das die katholische Auffassung von Kirche absolut setzt, zur Norm erklärt und von den anderen erwartet, dass sie sich diese Definition zu Eigen machen.


Anmerkungen
Der Aussagen Benedikts XVI muss man deutlich entgegen halten: Wer einer anderen Kirche das eigene Selbstverständnis abspricht um später eine „innere Uneinigkeit“ feststellen zu können, stellt sich damit selbst in Frage und zerstört auch jegliche gemeinsame Basis. Natürlich haben die Protestanten nicht jene „Einigkeit“ die dem Katholizismus, durch seine Obrigkeitsorganisation seit ewigen Zeiten eigen ist.

Es muss also jeder Kirche zugestanden werden sich eigenständig zu definieren. Die Evangelische Kirche hat ganz bewusst keinen irgendwie gearteten „Stellvertreter-Gottes“ auf dieser Welt und wird einen solchen in der eigenen Kirche auch niemals akzeptieren.

Diese "Nichtkirche im eigentlichen Sinn" wird in jenen offenbar für sie - von Benedikt vorbestimmten Selbstverleugnungsakt - niemals zustimmen. Was am Schluss des Pontifikats Benedikts verblieben ist, war lediglich die Hoffnung auf den deutlich spürbaren Druck der Basis, bzw. ein nachfolgendes, deutlich neu orientiertes Pontifikat.

Wenn nun gerade jener ehemalige Papst „mangelnden Fortschritte in der Ökumene“ registriert, trifft das den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf – jedoch sollte er sich (falls noch möglich) zurückerinnern, was die wahrhaftigen Gründe dazu waren....



Wenn er dies ebenso selbstkritisch angehen könnte, wie die nachträgliche Betrachtung seiner „Regierungszeit“, würden viele Protestanten ihn in einem anderen Licht sehen können.


Ansonsten muss es für jeden weiterhin im Gedächtnis bleiben, dass in dem ökumenischen Verständnis, seit Beginn des Pontifikates von Bendikt XVI, eine deutliche Rückentwicklung zu den Standpunkten der vorkonziliären Ära eingetreten ist.



Dies ist zwar grundsätzlich nicht unumkehrbar – belastet jedoch eine vertrauensvolle und vor allem gemeinsame ökumenische Zusammenarbeit unnötig schwer. Wie man unschwer erkennen kann ist es auch für sogenannte Geistesgrößen häufig schwerer einige prekäre Vorkommnisse demutsvoll zu behandeln, als sein vermeintliches Erbe selbst inszenieren zu wollen.


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„Die Religion ist negativ ins Gerede gekommen“ ...!






(Mai 2016 - ws) Wenn der Präses der rheinischen Kirche Manfred Rekowski unlängst in Saarbrücken konstatierte: "Die Religion ist negativ ins Gerede gekommen", so werden wohl viele Menschen dieser Aussage zustimmen.
Wesentlich geringere Akzeptanz dürfte dagegen seine weitere Darstellung finden, wonach der Glaube durch staatliche Gerichtsentscheide (Kruzifixurteile, Kopftuchentscheide etc.) hierzulande "verdrängt" wird.
Es erfolgt keineswegs eine auch immer wie geartete Verdrängung des Glaubens, vielmehr werden auch den "heimischen" Religionen - von den staatlichen Rechtsinstanzen - Grenzen aufgezeigt und gegebenenfalls auch korrigiert.
Es sind vielmehr die Religionen oder Teile von ihnen, die durch rohe Gewalt und Terror, oder durch Ausbeutung ihrer Mitmenschen, sich selbst abseits jeglichen humanen Handelns stellen. Dies gilt selbstverständlich nicht nur für "eine" Religion. Es ist daher auch weitaus mehr als nur heikel, es vielmehr ein Desaster – und zwar für alle Gesellschaften – nicht nur für die unsere.
Ergo ist ein solchermaßen ausgeübter "Glauben", innerhalb jedweder religiösen Gruppierung, selbst für jene offen zu Tage tretende Diskretitierung verantwortlich.


Jenes höchst "unmenschliche" Verhalten können wir nicht "allein" durch den Glauben an einen "menschenfreundlichen Gott" aus der Welt schaffen – so löblich dieser Grundgedanke auch gemeint sein mag. Hier muss wesentlich mehr geschehen.
Den hehren Worten müssen eindeutige TATEN folgen !
Was bewirkt der Glaube an einen "menschenfreundlichen Gott", wenn sich entgegengesetzt ein extremer Fundamentalismus verbreitet, der sich "ausschließlich" auf jene uralten und zum Teil "gewaltsamen" Texte bezieht, wie sie bei allen abrahamitischen Religionen zu finden sind. Damit werden nicht nur diese Religionen von einer vorgeblich "religiös" motivierten Barbarei missbraucht – sie lassen es auch noch geschehen!
Gegen derartige Scheinreligiosität müssen zuvorderst die betroffenen Religionen selbst den KAMPF aufnehmen. Gedanken und Worte mögen sicherlich die Grundlage jeglichen Handelns sein – jedoch völlig "einsam" gelassen bewegen sie nicht das Geringste.


Aufgrund diesen Betrachtungen könnte man sich durchaus der Meinung Salman Rusdhies annähern, dass die größte "Plage" heute, die Rückkehr der Religion sei. Wobei mit "der Religion" nicht eine bestimmte oder einzelne gemeint ist, sondern jene vorgebliche "einzige Richtige" … Also jene die mit brutalst denkbaren Mitteln es durchzusetzen gilt – ohne die geringste Rücksicht, geschweige denn einem Minimum an humaner Menschlichkeit.


Solchermaßen agierende Religionen bzw. scheinreligiöse Gruppen, sind wahrlich nicht nur eine "Plage" - sondern eine existenzielle Gefahr für alle Menschen dieser Erde (...)


In einer Zeit, in der weite Teile der Menschheit wohl zurecht darauf verweisen eigenverantwortlich zu handeln, driften zunehmend immer mehr Menschen in diesen (vorgeblich) religiös motivierten Fundamentalismus ab. Hier werden die längst überwunden geglaubten Radikalismen des Mittelalters, mit religiös bemänteltem Machtanspruch und mit einer unerträglichen wie völlig einseitigen Religionsdominanz, auf das schändlichste missbraucht.
Diese deutlich erkennbare Muster können aufgeschlossene Menschen nicht nur bei einer einzigen Glaubensgemeinschaft beobachten. Jedoch überlagert, besonders in dieser Zeit, das brandgefährliche Muster bei jener großen abrahamitischen Religion, einen großen Teil ihres positiven Potenzials.


Jener religiös motivierte radikale Absolutismus, mit Feuer und Schwert über viele Jahrhunderte weltweit verbreitet (auch von Christen), bricht mit elementarer Gewalt wieder rücksichtslos zum Vorschein, als wären Tausend Jahre nur ein Tag.
Dies trifft vornehmlich (jedoch nicht nur) auf einen tief gespaltenen muslimische Basisreligion zu, die in den vergangenen Jahrhunderten keine wahrnehmbare Anpassung an die eigenständige und freiheitliche Verantwortung ihrer Gläubigen vorgenommen hat. Hier feiert - in einer Minderheit - der erzkonservative Fundamentalismus, eine für undenkbar gehaltene Wiedergeburt an unmenschlicher Gewalt und Zerstörungswut. Eine unabdingbare Toleranz, auch unter Menschen verschiedenen Glaubens, wird hier nicht ernsthaft „angedacht“, geschweige den auch nur ansatzweise verwirklicht.


"Der über alles stehende Rang der Religion" wurde in vielen freiheitlichen Gemeinschaften unter großen Blutopfern niedergekämpft und durch tolerante demokratische Richtlinien ersetzt.
Daher rangiert nicht mehr eine spezielle Religion an erster Stelle in diesen Gemeinschaften, sondern ausschließlich die Macht des freiheitlich demokratischen Staates samt seiner elementaren Gesetze (...)

Wer dies nicht akzeptieren kann, oder dagegen agiert, stellt sich explizid außerhalb unseres Rechtssystems !



Weder Gott noch die Wissenschaft oder gar das Kapital, sondern einzig die Menschen bestimmen in welcher Art der Gemeinschaft sie leben möchten. Allein dem Intellekt der Menschen sollte diese einvernehmliche Bestimmungsgewalt über ihr eigenes Dasein zugemessen werden – weder einer Ideologie, sei sie nun religiös oder anderweitig orientiert, darf sich deren Beseitigung anmaßen.


Wenn beispielsweise unser Grundgesetz in größtmöglicher Toleranz die Freiheit des Glauben garantiert, so darf diese Toleranz von keiner Religionsgemeinschaft als Freibrief für Intoleranz verstanden werden – auch nicht in den eigenen Reihen.


Jene Toleranz-Vorgaben unseres Grundgesetzes müssen daher auch von all jenen hier agierenden Glaubensgemeinschaften – auch untereinander – gewährleistet und auch praktisch "gelebt" werden.
Ansonsten kann der Rechtsstaat auch seine Toleranz gegenüber all diesen Gemeinschaften weder moralisch glaubwürdig untermauern, noch rechtswirksam umsetzen.


Toleranz darf in unserem freiheitlichen Rechtsstaat niemals als Einbahnstraße missbraucht
werden, noch durch Aufstachelung zu Hass, Gewalt oder Rassismus ersetzt werden (…)

Also keine Toleranz gegenüber der Intoleranz !



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Der medialen hochgepuschten Horrorstimmung entgegen stellen
Das Leben NORMAL gestalten !


Polizeitechnischer KAMPF   -  statt militärtechnisches KRIEGSSZENARIO !





Wir dürfen unsere freiheitlichen Grundwerte, weder dem islamistischen-, noch anderem Terrorgebilden zu Füßen legen!




(Anmerkung)
Auf Betreiben der Bundeskanzlerin hat der deutsche Bundestag am 4. Dez. 2015, mit dem Beschluss zum "vorgeblichen" Kampf gegen den Terror (Einsatz der Bundeswehr), den KRIEG gegen den IS faktisch eröffnet.
Deutschland ist daher nicht erst seit den Anschlägen hierzulande "im Krieg", sondern schon seit Dezember 2015. (Hier: Zum Detail-Kommentar vom 5.12.2015)




Verbrechen gegen die Menschenrechte und die elementare Menschlichkeit:


Bei der Kriegsführung zeigen sich nahezu  alle  EU-Staaten solidarisch !
Wo bleibt die EU-Solidarität für die Menschlichkeit (Kriegsflüchtlinge) ?







(Dez. 2015 - ws) Wenn in dieser Wertegemeinschaft einige Regierungen das human- menschliche Verhalten anderer Staaten anprangern und gar abstrafen, statt es mit allen Kräften zu unterstützen, torpedieren sich diese selbst aus dieser immer unglaubwürdig werdenden Gemeinschaft !


Einzelne Länder wie Schweden, Österreich und Deutschland sind niemals in der Lage ALLEIN diese große Zahl von Immigranten human und menschengerecht zu bewältigen (...)
Dies kann nur von einer wahrhaftigen GEMEINSCHAFT DER WERTE gelöst werden. Die derzeitige EU demonstriert seit geraumer Zeit eine desaströse Unfähigkeit, jene elementare Menschlichkeit umsetzen zu können. Es fehlt gar der grundsätzliche Wille zur elementaren Menschlichkeit!



Jene westliche Staatengemeinschaft zeigte sich nur willig, als sie mit den USA und Briten in den desaströsen IRAKKRIEG ziehen konnte, um einen völlig ruinierten Irak und damit auch eine völlig destabilisierte Region zu hinterlassen. Die Hinterlassenschaft dieser KRIEGSWILLIGEN machte die derzeitige Herrschaft des unsäglichen IS erst möglich und führte direkt zu den jenen katastrophalen Zuständen in dieser nahöstlichen Großregion.
Demgemäß ist die Haltung, gerade jener KRIEGSWILLIGEN Staaten (incl. der USA), eine unvorstellbare Schande - also nicht nur die UNMENSCHLICHKEIT innerhalb dieser "Europäischen Gemeinschaft".


Besonders verwerflich ist dieses höchst unmenschliches Verhalten, wenn die ach so christliche und erzkatholische Kulturen, wie beispielsweise Polen, vorgeben damit das Christentum verteidigen zu wollen! Menschenunwürdiger, schändlicher und damit im weitesten Sinn unchristlicher kann ein Land nicht handeln !
Wenn nunmehr nahezu alle osteuropäische EU-Staaten, die bis heute von der Solidarität anderer EU-Länder erheblich profitieren, sich weiterhin von der Solidargemeinschaft demonstrativ abwenden und zunehmend nationalistisch und gar undemokratische Wege einschlagen, muss dies zwingend einschneidende Folgen haben (...)
Beginnen muss dies mit einer Zahlungssperre durch die EU, durch die massgeblichen Zahlungsländer, wie Schweden, Österreich und Deutschland etc.!


Wenn schon viele der Staatslenker versagen, wo bleiben dann die überfälligen mitmenschlichen Reaktionen der religiösen Führer dieser vorgeblichen Christen? Insbesondere wenn es um die direkte Hilfe zu ihren mitmenschlichen Brüdern geht, wie sie in dem "Buch Gottes" als christliche Selbstverständlichkeit zu ALLEN Menschen eingefordert werden?
Wo bleiben übrigens die Milliardenspenden des reichen Vatikans, damit die von Papst Franziskus immer wieder eingeforderte "arme Kirche" endlich Wirklichkeit werden kann und es nicht nur bei FROMMEN SRÜCHEN bleibt?
Der größte Teil dieses sogenannten christlichen Abendlandes demonstriert derzeit ein schändliches und höchst unchristliches Verhalten!


Die EU-Staaten sollten besser auf "christliche Vorzeichen" verzichten und sich auf eine "humanistisch geprägte Solidargemeinschaft" des zentral- kontinentalen Westeuropas begrenzen (alte EWG + Österreich), bevor nationalistische Egoismen diese divergierende "Staatengemeinschaft" endgültig sprengen (...)


Wenn innerhalb der EU die humane Menschlichkeit weiterhin mit Füssen getreten wird, sollte eine massive Abgrenzung an der Humanitätsgrenze ("Eiserner-Vorhang") vorgenommen werden, wie sie sich in den ausgelebten WERTVORSTELLUNGEN diesen Ostregionen derzeit darstellen !


Diese fragwürdige "Gemeinschaft" der rein wirtschaftlichen- und vorwiegend national gefärbten Egoismen, muss zwingend beendet werden. Ansonsten kann diese immer selbstzerstörerischer agierende EU nur im totalen Chaos enden (...)


Einstieg Deutschlands in den Syrien-Krieg - eine SCHANDE für unser Land


K R I E G  !






(5. Dez. 2015) Der deutsche Bundestag hat der Vorlage, zum "vorgeblichen" Kampf gegen den Terror, des GroKo-Kabinetts von Angela Merkel zugestimmt:
DEUTSCHLAND IST WIEDER IM KRIEG

»Realer KRIEG«  und die "Bestie Mensch"
 (Video)


Es besteht keine "belastbare" Rechtsgrundlage für diesen willkürlichen KRIEGSEINSATZ !
Wir, wie der "Auslösepartner" sind nicht militärisch angegriffen worden. Zudem hat auch das Kriegsland Syrien uns nicht um militärischen Beistand gebeten. Schlussendlich gibt es keinen adäquaten UN-Beschluss der diesen KRIEG, mit nahezu undiffenzierter militärische Gewalt erlaubt. Deutschland handelt also ganz eindeutig gegen geltendes VÖLKERRECHT (...)



(Kommentar - ws) Dieser Krieg Deutschlands zeigt deutlich, wie die einstige "NAZI-Gesellschaft“ auch nach Jahrzehnten freiheitlicher Demokratie, sich derzeit fern jeglicher Einsicht präsentiert. Der Kriegsführung kann man erkennbar immer noch nicht entsagen.
"Kein Krieg von und mit Deutschland", wie die Politik der letzten Jahrzehnte uns glauben machen wollte, sind Schall und Rauch - wie nun jeder erkennt völlig substanzlose Versprechungen !


Hier wird eindeutig wieder Krieg als Ersatz für eine völlig verfehlte Politik und effektive Terrorabwehr eingesetzt. Mit der Begründung den Terror angeblich bekämpfen zu wollen, verstoßen sogenannte Rechtsstaaten wiederholt (Irakkrieg) gegen elementare Regeln des Völkerrechts, wie auch der Menschlichkeit !


Den heutigen IS-Terror mit genau den gleichen militärischen Mitteln bekämpfen zu wollen, mit denen das Heer der Willigen die „Geburt“ genau dieses Terrors hervorgerufen hat, zeigt den wahrhaftigen IRRSINN aller politisch Verantwortlichen dieser KRIEGE (…)



Wenn also Frankreich tatsächlich aus Rache für Paris den Zwang zur Liquidation verspüren sollte, dürfte man zunächst nicht Syrien, sondern in der "heimischen Region" beginnen.
Denn die Pariser-Terroristen waren keine Syrer oder Iraker, sondern junge Männer mit den Wurzeln in der belgisch französischen Großregion ! Falls sich die Grundlagen in dieser Region nicht verändern, wird dies nicht der letzte brutale Akt gewesen sein....


Es ist also weit mehr als nur politischer Irrsinn, den französischen Freunden bei ihrem Kriegsabenteuer solidarisch zur Seite zu stehen - es ist verbrecherisch !
Dies sollten die deutschen "Kriegs-Amazonen" auch den französischen Freunden übermitteln.


Ohne Frage sollte und wird Deutschland in Solidarität zu Frankreich stehen, jedoch muss ein breit angelegter globaler "KAMPF" gegen den Terror (statt KRIEG), das erklärte Ziel sein !


Mit einem neuerlichen KRIEG stolpern die kriegsbesessen und von ihrer Militärmacht verblendeten Europäer in die FALLE des IS und stärken letztendlich nur die Macht des islamistischen Terrors.
Auch eine noch so barbarische IDEOLOGIE lässt sich nicht wegbomben (...)



Jene fortwährend kriegswilligen Demokratien richten seit Jahrzehnten unermessliches Unheil in der nahöstlichen Region an!
Wann wollen diese unsere Demokratien, die sich selbst als "ach so hoch über allen stehend betrachten", endlich auch anderen Menschen selbst überlassen, wie sie leben möchten?
Also in welcher Staatsform, kulturellen Gesellschaft und Rechtsgebilde das auch immer sein mag.
Ganz gleich ob dies in unsere vorwiegend christlich geprägte, freiheitlich demokratische Vorstellung passen mag oder auch nicht.


Jeder Mensch und somit auch jedes Volk hat das Recht sein Leben in der eigenen Gesellschaft, ohne jegliche Einmischung von außerhalb, eigenständig zu bestimmen !


Demgemäß ist die "gegenseitige Achtung" der jeweiligen Staatswesen, einer der elementaren Grundpfeiler des friedfertigen Zusammenlebens, auch unter Menschen unterschiedlichster Kulturen.


Die militärische, wirtschaftliche oder auch religiöse Barbarei - gleichgültig welchen Ursprungs - muss ein Ende haben !




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Merkels Kapitulation vor dem Grundsatz: "Nie mehr Krieg von und mit Deutschland"
Deutschland kurz vor einem unabsehbaren K R I E G






(2. Dez. 2015) Die Richtlinien Kompetenz der künftigen Kriegs-Kanzlerin Merkel hat sich durchgesetzt. Das Bundeskabinett hat beschlossen deutsche Luft- und Seestreitkräfte in den schon andauernden Krieg, in die höchst explosive und total unübersichtliche syrisch- irakische Region zu entsenden. Die 1200 starke Truppe soll dort die Terrorgruppe des IS bekämpfen.


(Kommentar - ws) In einem noch nie dagewesenen Eiltempo soll nun der deutsche Bundestag dem Mandat zustimmen. Also KRIEG ohne reifliche Überlegung, ruckzuck die schon vorhandene Tötungsmachinerie verstärken und den globalen Terror weiter anheizen - siehe IRAKKRIEG !


Aufgrund der Terroranschläge von Paris hatte Frankreich, gemäß eines noch nie angewendeten Passus im EU-Vertrag, um "militärischen Beistand" gebeten.
Der Hinweis auf eine angeblich rechtlich saubere Grundlage (so die Regierung) gleicht jener Bush-Lügenkampagne zum Irakkrieg 2003.
Auch hier hatte sich eine Frau Merkel, im Gegensatz zu der überwältigenden Ablehnung des deutschen Volkes und seiner Regierung, schon  kriegsunterstützend   zu dem desaströsen Krieg eingelassen.


Es gibt weder eine moralische noch rechtlich "belastbare" Grundlage Deutschland, nach seiner jüngsten Geschichte, überhaupt in einen KRIEG im Ausland zu verstricken. Wer auch immer dies bewerkstelligt outet sich als Ignorant unserer Geschichte und sollte staatsrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Bis in die höchsten Staatsämter (...)



Es ist mehr als bezeichnet, dass es gerade staatliche Führungskräfte mit DDR-Vita sind, die jene brandgefährliche und höchst fragwürdige "Kriegswilligkeit" an den Tag legen.
Für Deustchland darf es nur einen wahrhaftigen Grund für einen Krieg geben : Unser Land wird militärisch angegriffen !


Die Anschläge von Paris waren keinesfalls ein "Angriff mit militärischen Mitteln" der vom Militär eines fremden Landes ausgeübt wurde! Es waren vielmehr (brutale) TERRORANSCHLÄGE, vordringlich ausgeübt von französischen (belgischen) Staatsbürger – also Bürger des eigenen Landes !
Natürlich wurden diese jungen Franzosen von den Gewalt-Ideologie des global agierenden IS nachhaltig beeinflusst. Wir Europäer sollten uns mal geschichtlich rückerinnern, wie beispielsweise "christliche Barbaren" mit fremden Kulturen weltweit umgegangen sind ....
Nur wer die eigene Türe sauber hält, hat auch die Berechtigung seinen sprichwörtlichen Rand zu riskieren.





Grundsätzlich gilt auch hier:
Auch einer unmenschlichen IDEOLOGIE muss man die Basis entziehen,
nur SCHWACHSINNIGE glauben sie wegbomben zu können !





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Die Kriege nach 9/11, haben den Terror nicht vermindert, sondern eskalieren lassen !
Merkel will Deutschland wieder in einen KRIEG zwingen !






(28. Nov. 2015) Das Sicherheitskabinett beschließt den deutschen Einstieg in den chaotischen Krieg in Syrien. Die Bundesregierung muss zuvor jedoch dem Bundestag ein Mandat für die deutsche Teilnahme an diesem völlig unübersichtlichen Kriegsgeschehen vorlegen.
Wie der Abschuss des russ. Bombers durch die Türkei nachdrücklich aufzeigte, kämpft hier fast jeder gegen jeden und aus den unterschiedlichsten nationalen Gründen.



(Kommentar - ws) Die Bundeskanzlerin hat sich dem politischen Druck durch den absolut auf KRIEG gepolten französischen Präsidenten offenbar gebeugt und sich dazu entschlossen Deutschland ebenfalls in diesen völlig unüberschaubaren KRIEG zu verstricken (!)
Wohl wissend das dies keinesfalls jener von der überwältigenden Mehrheit der Bürger geforderte "KAMPF gegen den Terror" ist, sondern ein irrationaler Krieg, der schlussendlich den IS-Terror mit einer an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit extrem eskalieren lässt.


Warum nötigt Frankreich ihren friedlichen Nachbarn Deutschland in einen weiteren Krieg? "Militärische-Solidarität" können wir hierfür keinesfalls gelten lassen! Allgemeine und menschliche Solidatität empfinden wir für unsere franz. Freunde sehr wohl, jedoch ist dies keinen Grund für uns, Krieg in fremden Ländern zu führen.
Dem "rein militärischen" müssen wir Bürger incl. unseren pol. Verantwortlichen, auch einem franz. Präsidenten gegenüber eine harte Kante zeigen, wenn dieser aufgrund der Terrorerfahrung in Paris, wie einst die "wilde Horde der Bush-Krieger" handelt, als jene die halbe Welt zerbomben wollten.


Was damals diese kriegslüsterne und nur auf Rache gebürsteten USA (incl. der Willigen) im Irakkrieg der Welt hinterlassen hat, kann jeder Mensch unschwer erkennen. Innerhalb einer völlig zerfledderten Region wurden von den "Willigen" ein chaotisches Macht- und Ordnungsvakuum hinterlassen (!)

Dies machte die US-geführte Streitmacht unbestreitbar
zum "Geburtshelfer" des heutigen Islamischen Staates.



Nun wiederum Unrecht mit weiterem Unrecht zu vergelten, ohne die "eigentlichen" Wurzeln des Übels auch nur im entferntesten angehen zu wollen, bedeutet ebenso verbrecherisch zu handeln wie jene, die man vorgibt bekämpfen zu wollen.


All jene die nun ganz bewußt diese unsägliche "Kriegshysterie" schüren, wollen nur gezielt von den Schwächen und eminenten Unzulänglichkeiten im eigenen Land ablenken – so auch Präsident Hollande.
Denn die Terroristen von Paris waren keine wilden Kämpfer aus dem fernen arabischen Raum, es waren Einheimische, quasi die Früchte ihres Umfeldes aus dem franz.- belgischen Großraum (…) Statt marzialische "Kriegshysterie" unter Europas Bürger zu verbreiten, sollte die politische Führung der gesamten EU - auch Merkel & Co. - auf die "primären Ursachen" in den "eigenen" Ländern abzielen !
Dieses ist jedoch keinesfalls mit "militärisch brachialer Gewalt" möglich, wie "politischen Rosstäuscher" aller Couleur uns vorgaukeln wollen, sondern wurzelt tief in dem spezifischen "sozialen Umfeld". Aus einer haltlosen und daher leicht beeinflussbaren und sich immer stärker "radikalisierenden Jugend", können die Rattenfänger aller Richtungen, sehr leicht ihre speziellen Terroristen rekrutieren - "auch" der IS, natürlich auch andere radikale Gruppierungen (...)







Deutschland wiederum mit  K R I E G S H E T Z E  zu überziehen ist ein Verbrechen !



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Nach Paris kurz notiert:
(25. Nov.) Türkei löst möglichen Weltkonflikt durch Abschuss eines russ. Bombers aus (…)
Durch den Abschusses dieses Flugzeuges durch die Türkei, könnte das Natoland Türkei leichtfertig einen gefährlichen Krieg provoziert haben!
Die Türkei spricht von einer Verletzung ihres Luftraumes, Russland widerspricht dieser Darstellung. Es ist prinzipiell von ungeordneter Bedeutung, ob der Kampfjet tatsächlich türkischen Luftraum überflogen hat, oder auch nicht. Jedenfalls hat der russ. Jet offensichtlich nicht Stellungen auf türkischem Gebiet angegriffen, vielmehr galt der Angriff den auf syrischen Gebiet lebenden Turkmenen. Somit war dieser Abschuss (vermutlich auf syrischem Gebiet), auch gemäß den adäquaten Natorichtlinien nicht gerechtfertigt. Der NATO-Sprecher forderte beide Seiten zur Besonnenheit auf.
Russland reagiert sofort auf diesen Abschuss und entsendet einen Raketenkreuzer, der alle potenzielle Angriffe abwehren soll. Außerdem bekommen bekommen die russischen Bomber dieser Region künftig militärischen Geleitschutz durch Kampfjets.
Um der Türkei eindeutig zu demonstrieren, dass wir keine leichtfertige Kriegsprovokation unterstützen, sollte die Raketenabwehr der Bundeswehr unverzüglich aus der Türkei abgezogen werden (!)



(22. Nov.) Einigen wahrhaftig vom Krieg schier bessenen Europäer müssen wir dringend in den Arm fallen um eine Katastrophe zu verhindern!
Dabei ist es unerheblich ob es die französischen Nachbarn betrifft, oder ob die jederzeit zu Krieghandlungen bereiten Briten (und andere), die nach dem "Krieg der Willigen" weiteres Chaos in Nahost anrichten wollen. Wenn mehrere Nationen mit den unterschiedlichsten Interessen auf unübersichtlichen Gebiet unkoordinierte Luftschläge ausführen, kann dies zu Konsequenzen führen, gegen die jener IS-Terror völlig unbedeutend werden kann (!)
Was echte Kriegsgefahr und Vernichtung bedeutet, sei an den KALTEN KRIEG erinnert (!)



(20. Nov.) Frankreich hat , erstmals in der Geschichte, bei den EU-Partnern offiziell "militärischen" Beistand angefordert. Alle 28 EU-Mitgliedsstaaten haben dem Beistandsersuchen einstimmig entsprochen.
Dies steht im krassen Gegensatz zur klaren Absage bei der Beistandsaufforderung Deutschlands zur EU-weiten Solidarität in der Flüchtlingsproblematik. Also dem dringend erforderlichen "humanitären" Beistand für die vom unsäglichen Kriegsgeschehen vertriebenen Menschen.
Erschütternd - dem militärischen Beistand wird sofort entsprochen, einer humanen Menschlichkeit verweigert sich fast die gesamte EU.
Inhuman und eine unsägliche Schande für die ach so christliche Demokratien Europas (!)




(18. Nov.) Die französischen incl. der europäischen „Dienste“ haben vor Paris ebenso versagt wie die vielen US-Dienste vor dem 11. September. Ohne die intensive Zusammenarbeit all dieser Dienste, incl. EUROPOL, kann die Terrorabwehr "niemals" funktionieren – auch wenn noch mehr FREIHEITEN und RECHTE der Bürger eliminiert werden sollten (!)
Frankreich muss seinen „speziellen Krieg“ zuvorderst im eigenen Land führen, nicht in Nahost!




EU-Solidarität (!)  beim Terrorkampf  UND  Flüchtlingschaos









Trotz den Anschlägen:

NICHT MIT ANGST UND HYSTERIE REAGIEREN !




Keinesfalls von den krankhaften Angstphsychosen in den Medien verunsichern lassen










Nach den Terror-Anschlägen in Paris:


K A M P F !   gegen den Terror (...)







(Nov. 2015 - ws) Wenn hierzulande Menschen, die den 2. Weltkrieg mit all seinen Schrecken verinnerlicht haben, bei dem Terroranschlag von Paris ernsthaft von KRIEG schwadronieren, sollte jenen dringend angeraten werden ihren geistigen Zustand überprüfen zu lassen.
So schrecklich dieser Terroranschlag für unsere französischen Freunde auch gewesen sein mag, in unseren beiden Ländern wissen zumindest die etwas älteren und nachdenklichen Menschen sehr genau was Krieg "wirklich" bedeutet!   Daher: "Nie mehr Krieg von oder mit unseren "beiden“ Ländern!


Einem französischen Präsidenten mag man in seiner direkten Betroffenheit diese Wortwahl evtl. noch vorübergehend nachsehen, nicht jedoch einem deutschen Bundespräsidenten, der wohlüberlegt ähnliches vorgetragen hat. Insbesondere wenn dieser Bundespräsident sich fortwährend in die aktuelle Politik einmischt, um gar mit deutschem Militär nochmals die Welt zu "beglücken", statt mäßigend auf Bürger und Politik einzuwirken! Wir müssen Herrn Gauck aufzeigen, dass er z.Z. nicht mehr als "Friedens-Pastor" durch die Lande zieht, sondern sich in den deutlichen Grenzen seines neuen Amtes zu bewegen hat.


Wenn Bundespräsident Gauck den in Afghanistan getöteten deutschen Soldaten am Volkstrauertag seine Reverenz erweist, sollte er mit ähnlicher Selbstverständlichkeit auch jenen sehr viel größeren Opferzahlen gedenken die durch die Schuld unserer Militärentsendung – also der Politik - an der völlig unschuldigen Bevölkerung verursacht wurden, beispielsweise bei dem Luftangriff bei Kundus.


Wenn Präsident Gauck sich "amtsanmaßend" in die aktuelle Tagespolitik einmischt, könnte er durchaus auch mal reflektieren, ob jener Terrorakt des 11. September "zurecht" von den USA als sogenannter "NATO-Bündnisfall" erzwungen wurde? Damit könnte der Bundespräsident beginnen, seine bisweilen unerträgliche politische "Fehlsichtigkeit" etwas in eine erträgliche Realitätsnähe zu bringen.
Wenn ein Dutzend zu allem entschlossene Terroristen eine bis an Zähne bewaffnete militärische Supermacht mit zivilen Verkehrsflugzeugen "terrorisieren", dies als militärischen Angriff auf das größte weltumfassende Militärbündnis der Welt (NATO) zu bezeichnen, ist wohl die fatalste Fehlentscheidung nach dem dem letzten Weltkrieg – mit noch völlig unabsehbaren Folgen.


Ähnlich unüberschaubar holen uns derzeit die zwangsläufigen Folgen ein, die jene Militärinterventionen in der arabischen Welt und vor allem der letzte "Angriff der Willigen" im Irak hinterlassen haben!
Damals hatten (fast) alle Staaten der Europas mitgebombt, nun hat man den damals "Kriegs-UNWILLIGEN" großzügig die "menschlich humanen Folgen" (Flüchtlinge) allein überlassen!
Es fällt wohl auch den ach so christlichen Demokratien leichter kriegerischen Zerstörungschlägen zu folgen, als durch Kriegshandlungen entwurzelnden Menschen Schutz und Obdach zu gewähren (!)


Es war damals für die militärische Übermacht (USA mit fast allen Europäern) eine Leichtigkeit jenen nun plötzlich lästig gewordenen "früheren Diktatorfreund" brutal wegzubomben. Getarnt wurde der Vernichtungskrieg unter einem Berg nachgewiesener "LÜGEN" - alles im Namen von Freiheit und Demokratie...!
Da sich jene "kriegsbesessenen" Demokratien auf die militärischen Aspekte beschränkten, hinterließen sie demgemäß totales Chaos und Zerstörung – ohne ernsthafte Bemühungen zum Aufbau eines demokratischen Systems, oder eines anderen "stabilen" Ordnungsgefüges orientalischer Prägung.


In diesem, von den westlichen Länder erzeugten Machtvakuum, kam es zur Radikalisierung unter den Religionszweigen, was letztlich zum IS und der Gründung des Kalifats führte. Kriegswaffen und speziell ausgebildetes "Kriegs und Unterdrückungspersonal" war in riesigen Mengen, in diesem chaotisch hinterlassenen Ruinenfeld "demokratischer Vernichtung" leicht zu haben.

Das damalige UNRECHT mit weiterem UNRECHT - also einem weiteren KRIEG - bekämpfen zu wollen, müssen wir mit allen Mitteln verhindern (!)


Die radikale Terroristen des IS werden von den ölreichen Brüdern der gleichen Glaubensrichtung noch trefflich unterstützt. Dies sind zum Teil jene wohlhabende arabischen Länder, denen auch unser Land so hilfreich Kriegswaffen liefert - hilfreich zur Unterdrückung wie auch den Terror!
Damit begünstigt "auch" Deutschland, für jeden Staatsbürger sichtbar, jenen brutalen Terror.




Fazit: Eine Demokratie lässt sich niemals herbeibomben !
          Die Kriege der westlichen Demokratien führten mittelbar zum Kalifat des IS.
          Daher: Jedes Unrecht bringt neues Unrecht hervor.
          Wir dürfen uns die "Spielregeln des IS" nicht aufzwingen lassen.


          Solidarischer "KAMPF" gegen den Terror, kein KRIEG muss unser Ziel sein !

          Wir dürfen unser Leben "keinesfalls" von Terroristen bestimmen lassen !

          Wir dürfen nicht in panische ANGST oder HYSTERIE verfallen (!)


Unseren französischen Freunden und Nachbarn möglichst "solidarisch nahe zu sein", ist nach nach diesem schrecklichen Terroranschlag eine menschliche Selbstverständlichkeit:




S O L I D A R I T Ä T    -    KEIN KRIEG !





LIBERTÉ,   ÉGALITÉ,   FRATERNITÉ





'







Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen, sondern dem Terror mutig entgegen treten !

KEIN NTATO-BÜNDNISFALL, KEIN KRIEG – jedoch "solidarischer KAMPF gegen den Terror“ !

Die Kriegshandlungen der westlichen Welt haben diesen Terror erst stark gemacht !
Wer die FREIHEIT aufgibt
um Sicherheit zu gewinnen,
der wird am Ende beides verlieren.



Diese Tatsache können wir selbst überprüfen, indem wir unsere
  jüngste Geschichte in der NS- und DDR-Zeit kritisch betrachten.


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Vatikan und Sexualität










Laurent Stefanini vom Vatikan als Botschafter abgelehnt


Nicht an ihren Worten, an ihren Taten werdet ihr sie erkennen







(April 2015 - ws) Der französische Diplomat Laurent Stefanini darf Frankreich nicht als Botschafter beim Heiligen Stuhl vertreten. Als praktizierender Katholik ist Stefanini erfahren in Religionsfragen und gilt als hervorragender Diplomat. Er hat Erfahrungen mit der Kurie und war als Botschaftsrat bereits beim Heiligen Stuhl vertreten.


Laurent Stefanini ist schwul und geht offen damit um.


Papst Franziskus soll offenbar persönlich eingeschritten sein um den französischen Diplomaten Laurent Stefanini die Akkreditierung beim Vatikan zu verhindern, wie "JDD" erfahren haben will.
Der Vatikan schweigt bisher.







WORTE (bezüglich der sexuellen Ausrichtung)
Franziskus galt bislang als Papst, der die Kirche öffnen wollte. Dies konnte bislang die gesamte Welt zumindest den WORTEN des Pontifex entnehmen. So hatte er sich bezüglich dieser Thematik 2013 öffentlich geäußert: "Wenn jemand homosexuell ist und Gott sucht und guten Willens ist, wer bin ich, ihn zu verurteilen?"


Diese und andere WORTE von Franziskus hatten zumindest ein wenig Hoffnung aufkeimen lassen, dass sich in der katholischen Kirche nach Zweitausend Jahren etwas bewegen könnte. Der Papst hatte nun – in dieser seinem direkten Wirkungsbereich - die einzigartige Gelegenheit seinen tolerant klingenden Worten, nun endlich auch einmal entsprechende TATEN folgen zu lassen.


Bislang konnte die Welt dergleichen nicht vernehmen.







TATEN (bezüglich der sexuellen Ausrichtung)

Ablehnung des homosexuellen Diplomaten Laurent Stefanini als Botschafter.
. . .
. . .




Wegen Problemen mit dem "persönlichen Profil" wurden auch in der Vergangenheit ähnliche Vorgänge begründet. So scheiterten auch auch andere Kandidaten, die geschieden oder wiederverheiratet waren am Veto des Vatikans.
Auch ohne jene "Anormalie" (Bezeichnung unter Papst Benedikt XVI) waren diese menschlichen Profile im Vatikan damals wie auch heute ausschlaggebend.


Wenn auch in einer deutschen Provinz, beispielsweise Bischof Ackermann jüngst äußerte:
"Lasst uns über Sex reden!", ändert dies absolut nichts an der offensichtlich unveränderten Grund-einstellung jener, die auch derzeit die absolute Macht der römisch katholischen Kirche ausüben.


Die Basis kann sich noch so viel in Bewegung setzen, wenn aus Rom nur "Worte" des guten Willens kommen, jedoch die folgerichtigen TATEN auch weiterhin ausbleiben, wird sich absolut nichts verändern – auch nicht in weiteren Tausend Jahren.




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Kalter-Krieg . . . . . Krieg . . . . . —— Zurück in die Zukunft —— . . . . . Kalter-Krieg . . . . . Krieg










Europa muss sich klar entscheiden!

Auch die Kirchen sind hierbei gefordert










                

         Brot          statt          Panzer     

     Handel          statt          Boykott    


 Frieden          statt          Krieg      
also 

 Vernunft          statt          Wahnsinn












Im Gegensatz zu den meisten europäischen Staaten, haben sich die Vereinigten Staaten - nach dem Irakdesaster - offensichtlich wiederum für eine militärische "Lösung" (Ukraine) zur Klärung politischer Probleme entschieden.
Wie würden die USA wohl reagieren, wenn an ihrer Grenze zu Mexiko sich "russische Militärberater" nebst militärischen Gerätschaften einnisten sollten?




Russland "und" die USA (wie auch andere) sollten niemals vergesssen, wie "beide Mächte" schon im Jahre 1962 (Kubakrise) - die gesamte Welt beinahe in ein atomares Chaos gestürzt hätten (...)



Zur Erinnerung:
Der Stationierung der russischen Atomraketen auf Kuba, ging die Stationierung von US-Atomraketen in der Türkei voraus. Die atomaren Angriffsraketen BEIDER Seiten bedrohten also in unmittelbarer Nähe der anderen Weltmacht, den jeweiligen Gegenüber!

In sehr vielen Darstellungen wurde jedoch nahezu immer "nur" die Aufstellung der russischen Raketen auf Kuba als Anlass der Krise - am atomaren Abgrund - thematisiert!

Damals wie heute, sollten vordringlich die Europäer, nicht nur „einseitig“ die Säbelrassler und Kriegsprovokateure beurteilen (...)




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Frauensichtweise im Vatikan










Bröckelt die Macho-Sichtweise im Vatikan?
Papst Franziskus zur Macho-Sichtweise







(24. Januar 2015 - ws) Bei seinem Besuch auf den Philippinen, machte Papst Franziskus eine sehr bezeichnende Bemerkung:


Manchmal sind wir Männer zu sehr Machos. Wir lassen den Frauen keinen Raum, dabei sind Frauen fähig, die Dinge aus einem anderen Blickwinkel als wir zu sehen. Frauen sind in der Lage, Fragen zu stellen, die wir Männer nicht verstehen können.


Ob dies eine generelle Sichtweise des sympatischen Oberhirten ist, oder nur in Richtung dieser speziellen Zuhörerschaft zielte, bleibt zunächst offen.


Wir werden erfahren, wie der Bischof von Rom sich künftig gegenüber den Frauen verhält, wenn er wieder „zu Hause“ in Rom ist und eine ausschließlich von Machos dominierten Männerwelt der Curie um sich scharrt (…)



Welche harte und nachvollziehbare Fakten vermag dieser „menschliche“ Papst, in der ausschließlich von Männern dominierten Amtskirche umzusetzen?




Dies betrifft das grundsätzliche Problem mit Frauen im Allgemeinen, wie auch mit dem weiblichen Geschlecht als gleichberechtigtes Individuum innerhalb der Amtskirche!
Oder die sehr drängende Problematik des Ausschlusses von den Sakramenten, bei einer Wiederheirat von Gläubigen. Dieser rigorose Ausschluss betrifft und belastet allein hier bei uns Millionen Katholiken. Monetär betrachtet, kassiert die Kirche ungeniert weiter, schließt die Gläubigen jedoch von den elementaren Sakramenten aus.



Der Papst hat die Bedeutung der Frauen in „unserer heutigen“ Gesellschaft durchaus mit viel Verständnis und wohl verstandener Einsicht beschrieben. Jedoch ist „unsere“ freiheitlich und gleichberechtigte Gesellschaft, keinesfalls identisch mit jener Glaubensgesellschaft, wie Papst Franziskus sie in persona repräsentiert!
Größere Unterschiede hinsichtlich der Gleichberechtigung von Mann und Frau sind kaum vorstellbar.



Wie und vorallem wann, will Papst Franziskus diese Diskrepanz im Alltag, also in der vielbeschworenen Realität der Gläubigen auflösen?




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Für Toleranz und Freiheit










9000 Menschen bei „Bunt statt braun“ in Saarbrücken - "CHARLIE"






Am Abend des 12. Januar haben mehr als 9000 Menschen, die Einladung des breiten Bündnisses „Bunt statt braun“ angenommen und sind in Landeshauptstadt auf die Straße gegangen. All diese Menschen legten für ein weltoffenes und tolerantes Saarland Zeugnis ab und zeigten gleichzeitig Solidarität für unsere Freunde in Frankreich – rein symbolisch durch durch die Aussage „JE SUIS CHARLIE“.


Während in der Nähe des Bahnhofs etwa 300 Menschen mit fremdenfeindlichen bzw. rechtsnationalen Parolen agierten, zeigte jene überwältigend große Menschengruppe durch ihren Marsch von der Ludwigskirche zum St. Johanner-Markt, wie die überwältigende Mehrheit im Saarland wirklich denkt (…)


Hier konnte jeder erkennen - Saarbrücken unterscheidet sich sehr deutlich von Dresden !







Es ging den tausenden von Menschen darum - nicht gegen unseren Rechtsstaat - sondern eindeutig FÜR unseren freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat, Toleranz, Verständigung und Menschenrechte ein deutliches und unübersehbares Zeichen zu setzen (!)


Gleichzeitig zeigten die Menschen ihre Solidarität mit unseren französischen Freunden, wegen des brutalen Terroranschlages in Paris. Symbolisiert durch „JE SUIS CHARLIE“, gilt dies natürlich für „alle Opfer“ sämtlicher Terror-Morde – selbstverständlich nicht nur jene in Paris!


Die 9000 Menschen zeigten während des Demonstrationsmarsches in sehr unterschiedlicher Weise ihre sehr persönliche Sicht und Betroffenheit. Angefangen mit der persönlichen Anwesenheit hier eindeutig Flagge zu zeigen, sah man auch viele Menschen mit bunten Lichtern und Leuchtstäben winkend in der Menge mitgehen. Andere hielten selbstverfasste Handzettel über ihre Köpfe, hatten ihre selbstgefertigte Schilder um den Hals gehängt, oder diese diese an Stöcken oder gar an zusammengerollten Regenschirmen befestigt. An dem friedlichen Marsch beteiligten sich auch Menschen in Rollstühlen, mit Kinderwagen, Rollatoren, Handwagen und Fahrräder.


In den mitgeführten Texten ging es vordringlich FÜR Toleranz, Freiheit, Demokratie, Freizügigkeit für „alle“ Religionen, ohne jegliche Diskriminierung und natürlich für eine freie und unabhängigen Presse - unhabhängig sowohl vom Staat als auch von jeglichen Religionen oder Organisationen.
Also unmissverständlich FÜR die freiheitlichen Werte in unserer Demokratie !


Wer auch immer die freiheitlich demokratischen Werte dieser Republik nicht uneingeschränkt akzeptiert, ist in dieser Gesellschaft fehl am Platze (...)


Wenn man bedenkt, dass in den neuen Bundesländer gerade mal 1,6 Prozent der Muslime unserer Republik leben und auch mit Abstand die wenigsten "Christen" ihren Wohnsitz haben, lässt die waren Motive von PEGIDA und ihren "Mitläufern" erkennen !





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„Bunt statt braun“ - FÜR ein tolerantes Saarland



Demo FÜR Toleranz, Verständigung, Menschenrechte und Demokratie








(7. Jan 2015) Nachdem „Saargida“ für den 12. Januar eine Demo in Saarbrücken angemeldet hat, formierte sich unter dem Motto "Bunt statt braun - gemeinsam für Verständigung, Menschenrechte und Demokratie" - ein breites Bündnis aus der Mitte unserer Gesellschaft.
Mit an Bord sind die christlichen Kirchen, Gewerkschaften, Parteien und andere Gruppen und Verbände.
Zum wiederholten Mal ist der evangelische Pfarrer Jörg Metzinger (SB-Schafbrücke) Organisator bzw. Mitorganisator einer „Bunt statt braun“ - Demo.

Treffpunkt für diese Protestdemonstration ist am 12. Januar - 17.30 Uhr - am Ludwigsplatz (Ludwigskirche) in Alt-Saarbrücken - in unmittelbarer Nähe der Staatskanzlei.






Zeigen sie sich als verantwortungsvoller  M U T - Bürger  und demonstrieren sie FÜR unseren toleranten und freiheitlich demokratischen Rechtsstaat (!)
Unsere Demokratie benötigt die Unterstützung seiner mündigen Bürger - sie funktioniert nicht von allein.
Insbesondere wenn sich nach 80 Jahren wiederum Intoleranz und Rassismus breit machen, MÜSSEN die Bürger für IHREN Staat einstehen und deutlich Farbe bekennen (...)

 Hier zum kpl. Beitrag




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Glaube, Unglaube und Rassismus





(Dezember 2014 - ws) Wer sich auf unserem Globus genauer umsieht, wird eine alarmierende religiöse Radikalisierung in großen Teilen dieser Welt erkennen!
Jener fundamentalistisch-religiöse Terror geht einher mit einer rassistisch motivierten Gewalt gegen alles vorgebliche Fremde, fremdartige und sogenannte Andersartigkeit jener Menschen, die in unseren Gesellschaften zu Recht ihren ganz persönlichen Weg gehen wollen.



Dieses brandgefährliche Konglomerat aus religiösem Wahn, Selbstgerechtigkeit und Hass, im Umfeld bodenloser Intoleranz, ist eine Herausforderung an „alle“ menschliche Gemeinschaften. Gleichgültig welcher ethnischen, religiösen oder auch frei denkenden Menschengruppen diese auch angehören. Dies gilt in freiheitlich demokratischen Staatssystemen ebenso, wie auch in anderen Gesellschaften.



Religiöser, wie auch rassistischer Fanatismus waren in der Erdgeschichte schon häufig Anlass zu Krieg und unmenschlicher Barbarei. Unmaßgeblich ob dabei nur eine Gottheit, oder eine Vielzahl von Götter dazu missbraucht wurden, oder ob der Glaube keine entscheidende Rolle spielte.
Es macht nicht den geringsten Unterschied, ob dieses brutale Verhalten gegenüber ihren Mitgeschöpfen, religiös motiviertem Wahn, Rassismus, oder purer Mordlust entsprungen ist. Es ist jedoch eindeutig, der „angeblich“ nach göttlichem Vorbild erschaffene Mensch, verhält sich in seinem Wahn schlimmer als jegliches Tier in freier Wildbahn.


An welchen Dingen sich rassistisches Gedankengut abreagiert kennen wir Deutsche (wie auch andere) aus unserer Geschichte nur zu gut.
Wer partout nicht glauben wollte, der falschen Ethnie angehörte, oder eben nur „anders“ war als man gefälligst zu seine hatte, wurde eliminiert. Die barbarische Gräuel die auch in unserer angeblich so aufgeklärten Zeit geschehen, unterscheidet sich nur in Nuancen von jener Glaubens-Barbarei, die auch innerhalb der abrahamitischen Religionen exzessiv ausgelebt wurde und auch in dieser Zeit wiederum ihre menschenverachtende Fratze entfaltet.
Jeder der dies alles verniedlicht oder einseitig zu entschuldigen sucht, begeht selbst ein Verbrechen an der Menschlichkeit.
Wenn man in religiös orientierten Staatsgefügen, den eigenen wirtschaftlichen Wohlstand aus der Not und der Ausnutzung anderer Menschen zieht (Beispiel Waffenexporte), oder dies geschehen lässt, handelt keinen Deut besser als jene menschenverachtende Fanatiker selbst (...)


Dies alles geschieht nicht nur in fernen Ländern! NEIN - es hat auch hier längst begonnen und wird inmitten der freiheitlichen Demokratien auch fortgeführt - auch hier in Deutschland !


Wie jeder bemerken kann, ist Rassismus, barbarische Folter und selbstgerechte Kriegsführung einschließlich jener unsäglichen Kanonenbootpolitik auch in den freiheitlichen „Vorzeigedemokratien“ sehr präsent (!)
Diese unmenschliche Barbarei trifft also nicht nur auf die sogenannten „Bösen“ dieser Welt zu, wie man uns politisch wie auch medial zu suggerieren sucht, sondern hat eine wesentlich breitere Ausgangsbasis.
In den USA drängt beispielsweise ein tief verwurzelnder Rassismus, gepaart mit einer traditionellen Cowboymentalität erschreckend zu Tage. Auch im Alten Europa zeigen sich auf breiter Front irregeleitete Nationalegoismen, gepaart mit erschreckend hochgeputschten Vorurteilen gegen alles scheinbar Fremde und Andersartige.



-DANKE- www.enemenemeins.com - Bunt statt braun
Es werden derzeit in unserem Land Erinnerungen wach, die in gefährlicher Weise an die verbrecherische Nazi-Barbarei unserer jüngsten Vergangenheit erinnern. Diesen zur Zeit hochkommenden patriotisch vorgeschobenen Wahnsinn deutschnationaler Kraftmeierei, gepaart mit rigorosen Rassismus und diffuser Fremdenfeindlichkeit, müssen sich alle freiheitlich demokratischen Kräfte unseres Landes entgegenstellen!




Die kritisch reflektierenden Menschen in unserem Lande, die jeglichem Hurrapatriotismus mit den nachfolgenden Gräuel niemals gleichgültig gegenüber stehen, müssen diesen höchst fragwürdigen und gefährlichen Akteuren deutlich aufzeigen, wohin solch gefährliche Geisteszustände zwangsläufig führen müssen.


Dieser gefährliche Abklatsch jener 89er Volksrepräsentanten tritt weder für Freiheit und Weltoffenheit, noch für Toleranz ein!
Hier werden durch den Missbrauch des Slogans "Wir sind das Volk", diffuse Ängste und Ressentiments gegen alles Fremde und "Nichtdeutsche" geschürt. Es wird hier mit nationalen Pathos einer Intoleranz, sowie einer Ab- und Ausgrenzung das Wort geredet, die deutlich an Schrecken unserer jüngste NS-Vergangenheit erinnert.
Wer christliche Weihnachtslieder derart demonstrativ intoniert, jedoch gleichzeitig den „Nächsten“ ausgrenzt und zum sprichwörtlichen Teufel wünscht, offenbart seine wahrhaftige Geisteshaltung incl. eines höchst unchristlichen Verhaltens. Der Aufruf zum nächsten Kreuzzug, nach jenem von Georg W. Bush, wäre zumindest aufrichtiger – wenn auch ebenso schändlich wie die Taten von IS und Konsorten.




Es ist also das krasse Gegenteil dessen, wofür die Massen in der ehemaligen DDR-Diktatur, aus innerster Überzeugung förmlich ihr Leben riskierten.


Daher müssen wir ohne jedwede Scheuklappen für die
uneingeschränkte Freiheit der Gedanken wie auch des menschlichen Handelns eintreten, um je nach Persönlichkeit einen beliebigen Glauben tolerant auszuleben, oder auch ohne spezifischen Glauben in humaner Menschlichkeit ebenso tolerant zu handeln (...)



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Glaube und Präsidiale-Einmischungspolitik










Der ehemaliger Evangelische Pastor greift in die tagesaktuelle Parteipolitik ein....
Bundespräsident wird für viele Menschen immer problematischer





(November 2014 - ws) Wenn ein Bundespräsident - wie seit geraumer Zeit üblich – sich fortwährend aktiv in die Tagespolitik unserer Republik einmischt, verstößt er gegen das politische bzw. parteipolitische Neutralitätsgebot des Staatsoberhauptes unseres freiheitlich demokratischen Rechtsstaates.


Mit seinen jüngsten Äußerungen in dem ARD-Interview,    Hier der kpl. ARD-Tagesschautext  
greift er einseitig in die politische Entscheidung von gewählten Organen ein (Abstimmung zur Koalition) und beeinflusst damit den politischen Prozess der Regierungsbildung in Thüringen (…)
Ob Bundespräsident Gauck dies in voller Absicht, oder von einen durchaus verständlichen „Handlungszwang“ - gemäß seiner DDR-Vita - getriebenen wurde, ist unmaßgeblich.





Als Bundespräsident überschreitet er nunmehr sehr deutlich eine Grenze, die für alle seine Vorgänger im Amt seit Anbeginn der Bundesrepublik Gültigkeit hatte und auch haben muss.





Als Privatperson kann Herr Gauck selbstverständlich alle Bedenken der Welt für sich in Anspruch nehmen. Als Bundespräsident muss sich jedoch der ehemalige Pastor Joachim Gauck an die dem Amt gebotene Regeln halten! Ansonsten stellt es sich selbst ins Abseits.





Viele Menschen im Alter von Gauck, die jedoch hier im Westen aufgewachsen sind und sich keineswegs als LINKE-Gefolgsleute verstehen, sehen diese Einmischung „in dem derzeit stattfindenden politischen Entscheidungsprozess“, als eine sehr problematische und deutliche Grenzüberschreitung eines politisch neutralen Präsidenten an (...)





Selbstverständlich hat der „private“ Joachim Gauck den Anspruch entsprechend seinen ganz persönlichen Lebenserfahrungen zu denken und auch zu fühlen. Jedoch haben die Menschen mit westlicher Lebenserfahrung in den Jahren der Nachkriegszeit naturgemäß andere Erfahrungen gemacht. Auf der sog. freien Seite war beileibe nicht alles Gold war was da so prächtig glänzte und es gab auch hier sehr viel zu bemängeln, was auf unsere Zeit (leider) immer noch zutrifft.
Hier auf der „demokratischen“ Seite konnten (und mussten...!) alle in den Jahrzehnten der Nachkriegszeit miterleben wie beispielsweise „ehemalige Nazis“ jahrzehntelang an der Spitze unseres ach so freien, besetzten wie auch bevormundeten Staates, politisch wie auch verwaltungstechnisch mitagiert haben.


Nazi-Ministerpräsidenten, ebenso derartig belastete Minister, engste Berater, Geheimdienstgrößen, wie auch viele Mitläufer waren von Anfang an in der Westrepublik sehr umtriebig tätig. Dies alles dürfte dem Privatier Gauck, wie auch der Amtsperson Bundespräsident bekannt sein..... Ebenso wie nahezu lautlose Vereinnahmung der „Ostblöckflöten“ in das das christliche Politorchester.


Dies „alles“, nicht nur Teile davon - wie uns Gauck glauben machen möchte - wirken bis in die jüngste Zeit (!)


Am Beispiel der einseitigen Rechts-Blindheit und Scheuklappensicht unserer staatlichen Systeme - im Rahmen der NSU-Verbrechen - untermauern dies zweifelsfrei. Diese einseitige und bewusste Fehlsichtigkeit kann keinesfalls als überwunden gelten, wie jeder selbst feststellen kann.


Die mündigen Bürger unseres Landes sind duchaus in der Lage, sich "ohne Vorbeter", eigenständig ein Bild von der aktuellen politischen Situation in Thüringen zu machen.





Wir leben gottlob in einem freien demokratischen Land und nicht jenem totalitären Unterdrückungs-System der ehemaligen DDR. Daher sind die Gauck'chen Leitlinien zum Denken hier nicht nur überflüssig, sondern völlig deplatziert (...)





Das oberste Verfassungsorgan „Bundespräsident“ steht nicht über der Verfassung !
Auch der politische Mensch Joachim Gauck - darf sich als Deutschlands höchste Amtsperson - nicht parteipolitisch in noch laufende Entscheidungsprozesse einmischen. Noch darf er als Bundespräsident versuchen, verfassungskonforme Entscheidungen auch nur indirekt zu beeinflussen.





Eine solche „Parteilichkeit“ steht dem Amte des Bundespräsidenten nicht zu (...)






 Zum Video - Friedensappell Eugen Drewermanns vor dem Schloss Bellevue, Berlin



Süddeutsche.de - Gauck fällt aus der Rolle

Tagesspiegel.de - Darf sich ein Bundespräsident so einmischen?

Spiegel.de - Der parteiische Präsident


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Politik und Krieg










Sanktionspolitik ist keine Politik des Friedens
Politik muss Probleme lösen, nicht schaffen!





(September 2014 - ws) Die letzten Jahrzehnte haben mehr als deutlich gezeigt, dass weder härteste Sanktionen, noch martialisches Säbelrasseln, oder gar brutale Bombardierungen kein erfolgreiches Mittel zur Korrektur einer verfehlten Politik sind. Der Irak ist das beste Beispiel hierfür.



«Sanktionspolitik ist keine Politik des Friedens»
Wenn nun gar der Bundespräsident von „harten Reaktionen“ faselt und damit noch sprichwörtliches Öl in das Feuer einer sich immer gefährlicher steigernden Sanktions-Spirale gießt, spricht dies für sich! Gerade von einem deutschen Präsidenten wäre es zu erwarten, nicht eskalierend, sondern deutlich mäßigend, sowohl auf die sich überschlagenden Sanktions-Hysteriker, wie "auch" auf die westlichen Säbelrassler einzuwirken. Das Feuer noch anzufachen zeugt von einem unverantwortlichem Verhalten eines Staatspräsidenten.
Nötigenfalls müsste auch einem Bundespräsidenten „die Schranken seines Amtes verdeutlicht werden“, damit er sich in der "tagesaktuellen Politik" zurücknimmt und keinesfalls die Zuspitzung von brandgefährlichen Konflikten noch zusätzlich anheizt.


Von dem militaristisch geprägten Nato-Generalsekretär oder einer fragwürdigen „Verteitigungs-Darstellerin“, mag man den offensichtlichen Hang zur Waffenpräsenz, mit all den schrecklichen Folgen, möglicherweise noch erwarten, jedoch keinesfalls von einem Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland!
Am allerwenigsten von dem ehemaligen „Freiheitspastor“ mit „DDR-Vita“ (!)






Auch wenn der „Friedenspräsident“ der Vereinigten Staaten noch so immensen Druck aufbaut, sollten die Europäer keinesfalls nochmals den Krieg als (letztes) Mittel der Politik ins Kalkül ziehen.


Niemand der alle Sinnen noch beisammen hat könnte es nachvollziehen, wegen dieses Ukraine-Konfliktes, die Welt in das Chaos eines 3. Weltkrieges zu stürzen (!)
Insbesondere Russland und die USA - aber auch der Rest der Welt (einschliesslich Gauck) - sollten sich an die „Kubakrise“ des Jahres 1962 erinnern.





Die Europäer müssen eine weitere militärische Aufrüstung der Ukraine, wie auch der NATO-Mitglieder mit allen Mitteln verhindern. Insbesondere gegen das nachdrücklichen Verlangen der USA!
Also keine neue Rüstungsspirale und keinen neuen „Kalten Krieg“!
Die westlichen Demokratien benötigen weder „christliche“ Kriegstreiber noch eine aggressiv und provokant handelnde NATO, sondern besonnen handelnde Politiker und ein echtes „Verteidigungs“ - Bündnis, dass diesen Namen auch verdient.
Mögen die USA mittels des ukrainischen Militärs und anderen Kriegslüsternen noch so sehr mit dem Säbel rasseln – Deutschland mit den kontinentalen Westeuropäern sollte alle Anstrengungen fortführen ein Ausufern des Konfliktes zu verhindern.


Nach dem „Kalten-Krieg“ fanden viele der europäischen Staaten gegenüber Russland zu einer gewissen „Normalität“ und eines selbstverständlichen wie auch nachbarlichen Miteinander. Dies traf insbesondere auch auf Deutschland zu.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung im politischen, wie auch wirtschaftlichen Bereich sollte, trotz dieser gewiss nicht einfachen Konflikt-Problematik, keinesfalls abgebrochen werden.
Nach vielen Jahren der Diktatur und des anschließenden Zusammenbruchs, kann ein funktionierendes System in jenem riesigen Land nicht über Nacht entstehen. Auch muss nicht alle Welt, sich am Segen einer durchaus noch verbesserungsfähigen kapitalistisch orientierten Gesellschaft orientieren.
Jede Nation muss die Chance erhalten ihren eigenen spezifischen und friedlichen Weg, gemäß ihrer Kultur zu finden.





Die knallharte und „bedrängende“ Osterweiterung der NATO bis unmittelbar an die eigene Grenze, konnte das existentiell angeschlagene russische Volk wohl zurecht auch als mögliche Bedrohung wahrnehmen. Wir hier im westlichen Europa, sollten daher auch das Sicherheitsbedürfnis Russlands beachten, wenn sich sowohl die EU wie auch die NATO den unmittelbaren Grenzregionen dieses Landes „bedrohlich“ unsensibel und teils auch provokant nähern.
Auch einer gewissen Wiederersstarkung als Großmacht, sollten wir Europäer in die politische Überlegungen einbeziehen. Ebenso wie wir dies gegenüber anderen Mächten wie beispielsweise den USA oder auch China auch tun. Selbst auch dann, wenn Präsident Obama Russland permanent kleinredet, bzw. politisch wie militärisch völlig ignorieren möchte. Diesem förmlichen Diktat der USA kann und darf sich Europa niemals vasallenhaft unterordnen!


EU-Europa muss endlich begreifen, die eigenen legitimen Interessen nachhaltig und konsequent zu vertreten.
Diese Interessen können selbstverständlich nicht immer mit jenen des transatlantischen Bündnispartners übereinstimmen. Wie jüngst geschehen zetteln die USA auch barbarische Kriege an, ohne Rücksichten auf die Bündnispartner zu nehmen und drängen diese sogar mit allen Mitteln zur Teilnahme daran. Auch hierbei spielt das Völkerrecht kaum eine Rolle – ähnlich wie derzeit in der Ukraine.
Zudem sendet Präsident Obama fortwährend tödliche „Drohnen-Grüße“ - mittels Logistik von deutschem Staatsgebiet - in alle Welt. Politisch wird dies ignoriert bzw. totgeschwiegen und ist daher weder für den Bundespräsidenten noch die Kanzlerin, auch nur ein Wort der Kritik wert.
Diese unsere Staatsspitze zeigt gegenüber den Vereinigten Staaten ein unerträgliches vasallenhafte Verhalten - eine wahrhaftige Schande. Bei objektiver Betrachtung könnte man durchaus annehmen, jene "unfreie" Besatzungszeit bestünde noch immer. Dies scheinen auch große Teile der US-Dienste incl. des Militärs ebenso zu sehen.


Wenn unsere Staats-Führung mit derartig deutlichen Scheuklappen agiert und viele der Medien im voreilenden Gehorsam nahezu blind folgen, ist dies ein Zeichen für die Bürger im höchsten Grade wachsam zu sein!

Es ist erschreckend und brandgefährlich wie hier auch unsere Politiker, nach all den schrecklichen Vernichtungskriegen, unverantwortlich mit dem Feuer spielen!


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Gauck gibt  "Verzicht auf militärische Gewalt als Mittel der Politik"  auf . . .










Bundespräsident Joachim Gauck:
Mehr Verantwortung übernehmen – notfalls auch militärisch



Was muss geschenen, wenn die Staatsorgane den Bürgern den Schutz versagen?





(Juli 2014 - ws) Deutschland müsse seine "früher gebotene Zurückhaltung" ablegen und eine größere Verantwortung übernehmen, äußerte der Bundespräsident. Es geht ihm um ein "Ja zu einer aktiven Teilnahme an Konfliktlösungen im größeren Rahmen" mit den Partnern von EU und NATO.
Nach der Sicherheitskonferenz von München, hat sich Gauck erneut sehr deutlich dafür ausgesprochen, dass Deutschland mehr internationale Verantwortung übernimmt - notfalls auch mit militärischen Mitteln.



Wenn ein Bundespräsident mit "DDR-Erfahrung" glaubt, deutsches Militär verstärkt in Kampfeinsätze zu schicken, muss dies nicht nur in unserem Land selbst, sondern auch darüber hinaus, sehr kritisch hinterfragt werden.
Für Freiheit und Menschenrechte möchte der Bundespräsident notfalls verstärkt militärisch intervenieren. Der persönliche Einsatz gilt (leider) jedoch vornehmlich den Menschen außerhalb Deutschlands.
«Was ist jedoch mit den Grundrechten der Bürger im eigenen Land? »


Es sollten alle vernunftbegabten Menschen hellhörig werden, wenn auch eine derartige Forderung von jener Ministerin von der Leyen kommt, die für ihre akute Fehleinschätzungen bekannt ist. Vor geraumer Zeit wollte sie als Familienministerin mit Verbotsschildern - statt mit konsequenter Löschung - die Kinderpornografie im Internet bekämpfen. Zum Wohle unserer Kinder scheiterte die Ministerin damals. Es wurde grenzüberschreitend und konsequent gelöscht.
Wenn sie nun als "Verteitigungsministerin" in ähnlich gefährlicher Weise agiert, kann das friedliche Zusammenleben in unserer Hemisphäre durchaus als gefährdet angesehen werden.


Es müssen in Deutschland die Alarmglocken läuten, wenn höchst fragwürdige Politiker das Militär wiederum zur Lösung politischer Probleme missbrauchen wollen.

Umso mehr sind viele Menschen zutiefst erschrocken und besorgt, wenn nun ähnlich gefährliche Forderungen von einem achtbaren Menschen wie Joachim Gauck kommen.





Wie vor einem Jahr offengelegt wurde, werden die elementarsten Grundrechte von Millionen Bundesbürgern von US-Diensten vorsätzlich und dauerhaft missachtet. Dieser Cyberangriff der Vereinigten Staaten ist der ungeheuerlichste Vorgang gegen die Bürger und unseren freiheitlichen Rechtsstaat, seit bestehen der Bundesrepublik.

Wenn erstmals nach dem Krieg, unser gesamtes Volk einem derartig massiven wie umfassenden US-Cyberangriff ausgesetzt wird und unsere Staatsspitzen sich nahezu in tatenloser Rhetorik ergehen, ist das beileibe nicht nur eine Schande.

Die zuständigen Staatsorgane haben seit Bekanntwerden der NSA-Ausspähung die Fürsorgepflicht des Staates gegenüber seinen Bürgern sträflich vernachlässigt.
Lediglich das Telefon der Kanzlerin schien wichtig – die Angriffe auf das gesamte Volk wird mit den üblichen Phrasen, der vorgeblichen "Freundschaft" zu den Vereinigten Staaten geopfert!

Wenn die Bundeskanzlerin wirtschaftliche Interessen und die sogenannte Freundschaft zu den Vereinigten Staaten über die elementarsten Grundrechte aller deutschen Bürger stellt, ist das ungeheuerlich (...)

Wer die Äußerungen Gaucks genauer verfolgt, wird unschwer erkennen, dass er gegenüber den USA eine kaum nachvollziehbare Toleranz kummuniziert, die eine gewisse "Scheuklappensicht" impliziert.
So ist die Verletzung "unserer" Grundrechte, durch gnadenlose Ausspähung der Bürger incl. der gesamten Volkswirtschaft, kein Thema für das sich dieser "Freiheitspräsident" ähnlich stark macht, wie für die Rechte in fremden Ländern.



Joachim Gauck hat – trotz seiner "STASI-Erfahrungen" - immer noch nicht nachvollziehen können, dass diese völlig außer Kontrolle geratene US-Version der STASI die "deutschen" Freiheitsrechte ebenso negiert, wie jenes Original das er in dem damaligen DDR-Unrechtssystem erlebt hatte.

«Auch überwachte und ausspionierte Bundesbürger sind unfrei! »





Seit vielen Jahren vertreten Protestanten (nahezu) unstrittig die Meinung, dass sich Deutschland in militärischen Dingen "Zurückhaltung" auferlegen sollte. Dies muss ohne jegliche Einschränkung auch weiterhin gelten. Insbesondere auch unter jenen, die eine "Verteidigung" des eigenen Landes für selbstverständlich und unerlässlich halten.


Der derzeitige Bundespräsident und ehemalige Pastor hat durch seine wiederholten Äußerungen, einer breiten Öffentlichkeit die Aufgabe seiner grundsätzlichen "Zurückhaltung" in militärischen Aktionen dargestellt. Er möchte wohl damit nicht nur den politische Handelnden "den Weg bereiten", sondern offensichtlich auch die Bundesbürger zum Umdenken bewegen.
Dieser "Gauck'chen Militärerweiterungsstrategie", dass es "früher eine gut begründete Zurückhaltung der Deutschen" gegeben habe - jedoch offenbar heute nicht mehr – fordert den vehementen Widerspruch vieler geschichtsbewußten und kritisch denkenden Menschen heraus.


Wenn Gauck "Konfliktlösungen im größeren Rahmen" (von EU/NATO) hier anspricht, drängt sich den Bürgern zunächst das "Desaster der Willigen" im Irakkrieg auf. Gottlob, damals ohne (offizielle) deutsche Beteiligung.
In Afghanistan sollte gemäß den Aussagen der Politiker eine sogenannte "Friedenstruppe" bzw. "Brücken- und Schulenbauer" in Aktion treten. Was tatsächlich geschehen ist und wie das deutsche Volk gezielt von allen Verantwortlichen hinters Licht geführt wurde, dürfte selbst diesem Bundespräsidenten nicht dauerhaft verborgen geblieben sein.
Gleichgültig wer nach derartig menschenverachtenden Kampfeinsätzen, sich für eine Forcierung solcher "Freiheitsdienste" mit militärischer Präsenz von mehren Hunderttausend Soldaten stark macht, muss sich fundamentaler Kritik stellen - insbesondere ein Bundespräsident!


Nach dieser schlechten Erfahrung, sind die die Bürger gegen solche politische Lügengeschichten sensibilisiert und haben den notwendigen "Vertrauensvorschuss" in die Staatsführung wohl zurecht verloren.





«Präsident wie auch die Kanzlerin sollten sich immer bewusst sein, dass unsere Demokratie in den Grundfesten erschüttert wird, wenn die Bürger das Vertrauen in den Staat aufkündigen. »



Wenn es jedoch unseren Politikern um eine wahrhaftiges mehr an Verantwortung, im Sinne vor echter Menschlichkeit geht, muss man sich die Partner sorgfältiger auswählen. Die fortwährend Kriegswilligen und selbst ernannten 'Weltpolizisten' sollte Deutschland meiden. Jene mehrfach wiederholte Forderung nach mehr Verantwortung, bedingt weder die fortwährende Steigerung unserer Kriegswaffenexporte – insbesondere in höchst fragwürdige Länder - noch die verstärkte Entsendung von Kampftruppen. Wir müssen uns in diesen Dingen selbst beschränken, statt die weltweite Tötungsmaschinerie noch weiter anzuheizen. Wahrhaftig mehr Verantwortung zu übernehmen bedeutet human handeln und verstärkte Hilfe zu Selbsthilfe leisten - im besten menschlichen wie christlichen Verständnis.


Desaster wie im Irak und Afghanistan beweisen, dass sich kein Rechtsstaat herbeibomben lässt, auch nicht mit der stärksten Militärmacht der Welt.
Ein selbstverständliches JA für unsere Landesverteitigung.
Jedoch ein ebenso selbstverständliches NEIN für die Rolle als "Weltpolizist".





«Es sind nur wenige Jahre vergangen, als namhafte EKD-Vertreter vor einer "Kanonenbootpolitik in neuer Form" eindringlich gewarnt haben.»
Mit dem immer leichtfertigeren Einsätzen der Bundeswehr, dürfen wir uns auch nicht von Verbündeten, in zwielichtige Situationen drängen lassen. Afghanistan ist ein negatives Musterbeispiel hierfür. Hier wurde und wird Deutschland niemals verteidigt, ebensowenig wie in Zentralafrika, oder der höchst explosiven Ukraine.


Mit den Aussagen vor der Sicherheitskonferenz und den neuerlich wiederholten Darstellungen Gaucks, wird zumindest in der Tendenz mehr als deutlich, das er einer "Normalisierung der Militäreinsätze", das Wort redet.
Wenn der Bundespräsident mittlerweile "die Notwendigkeit militärischer Konfliktlösungen" hervorhebt (Sicherheitskonferenz), hat er sich sehr weit von seinen einstigen Überzeugungen und gar der Unterzeichnung dem "Verzicht auf militärische Gewalt als Mittel der Politik"' , sehr weit entfernt.
Deutlich restriktive wie humanitäre Handlungsweisen, dürften hier deutlich mehr angeraten sein, als "normalisierte" Steigerung der Militäreinsätze.


Wenn eine sogenannte "christliche Politik" unser Land zu immer stärkeren Kriegswaffenexport treibt, sollten insbesondere jene Parteien mit dem großen "C" einmal ihr "christliches Gewissen" erforschen, statt in raubtierkapitalistischer Art lediglich an die prall gefüllte Geldbörse zu denken. Denn gerade dort wo sich die Politik am "allerchristlichsten" darstellt, wird am deutlichsten für den Kriegswaffenexport die schwerste Polit-Keule geschwungen. Etwas mehr "Kreuz" und weniger "Keule", wäre nicht nur deutlich christlicher, sondern auch human und menschlich. Dies bedingt jedoch zwangsweise auch ein deutliches "mehr" an Aufrichtigkeit.





Es ist potenziell gefährlich und unverantwortlich von gewissen Massenmedien, Pazifismus generell als "Lifestyl" oder überholte Einstellungen zu bezeichnen. Dies wird vielen Menschen hierzulande einleuchten, wenn wir dies am krassen Gegenteil pazifistischer Handlungen, dem Desaster des letzten Irakkrieges verdeutlichen.
Diese dort demonstrierte "normale Kriegsbesessenheit" gepaart mit Ignoranz der Menschenrechte, wie auch den fehlenden Überlegungen der gnadenlosen Angreifer, was nach „danach“ geschehen muss. Der Irak samt der Nachbarregion ist durch diesen Krieg nicht sicherer oder menschenfreundlicher geworden, wie jeder selbst täglich feststellen kann.
Auch hat dieser Krieg keineswegs dem Kampf gegen den Terrorismus gedient - NEIN, er hat speziell den islamischen Terrorismus förmlich explodieren lassen. Gleichzeitig eskalieren die Glaubensunterschiede mit verstärkt tödlichen Konsequenzen. Selbst "Brüder" des gleichen Glaubens, fallen brutal übereinander her.
Es wurde von den "Kriegswilligen" also keinesfalls eine westliche Demokratie herbeigebombt, sondern das Feld für einen fürchterlichen Bürgerkrieg geebnet. Einen islamisch fundamentalistischen Bürgerkrieg der infolge des Krieges entstanden ist, jedoch durchaus in der Lage ist die gesamte Nahostregion förmlich umzupflügen.
Dies alles sind keineswegs die Folgen "pazifistischer" Handlungen, sondern durchaus absehbare Gewaltorgien, die jenem unverantwortlichen Kriegsgeschehen zwangsweise folgen mussten. Dies sollten sich all die "Willigen des Irakriegs", also jene westlichen Demokratien vor Augen halten (...)


«Von der vielfach beschworenen "Frieden stiftende Kraft der Religionen", ist hier nicht das Geringste zu verspüren. In dieser von Kriegs- und Mordlust hochgeputschten Region, ist das grasse Gegenteil davon täglich spürbar.»


Es daher unverändert richtig, einerseits die "Verteidigungsbereitschaft" unseres Landes aufrecht zu erhalten, jedoch anderseits den rein militärischen Interventionen, besonders in "fremden Kulturen", mit höchster Zurückhaltung zu begegnen.


Weder unser westliches Demokratieverständnis noch die draus erwachsende Freiheit, dürfen wir keinem Land der Welt mit "Gewalt" überstülpen. Ein freiheitlich und tolerantes Miteinander, lässt sich niemals militärisch herbei kämpfen – weder mit Drohnen, noch mit Flächenbombardements!


Vielmehr sollten wir effektiver auswählen wohin wir Kriegswaffen exportieren und zwingend größere Zurückhaltung darin üben. Gleichzeitig muss eine Steigerung der rein humanitären Hilfen einhergehen, damit diese Länder in die Lage versetzen werden, sich unter Achtung ihrer Kultur und Menschenwürde, besser selbst helfen zu können.


Dies sollte die Verpflichtung aller Menschen sein, gleichgültig der Nationalität und dem kulturellen Hintergrund - insbesondere aber bei jenen die vorgeben eine christliche Kultur zu pflegen (...)


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Präfekt der Glaubenskongregation:
Bischof Müller kritisiert "Pogromstimmung" gegen kath. Kirche





(März 2013 - ws) Wenn der oberste "Glaubenswächter" der kath. Kirche, in unvergleichlicher Weise, zu einem kaum zu übertreffenden Rundumschlag gegen die Gläubigen kath. Christen, wie auch gezielt gegen die gesamte Medienschar in den Ring tritt, sollte dies hellhörig machen.
Waren es doch seine Vorgänger im Amt der damaligen "Inquisition", die in solcher Art wie der Präfekt sie beschwört, über Jahrhunderte die von ihnen indoktrinierten Menschen mit unerträglichen und keineswegs christlichen Mitteln "behandelt" haben.
Deshalb sollte vordringlich nicht auf seine scheinbare Argumentation und sei sie noch so "abwegig", "abstrus", "geschmacklos", oder gar "gefährlich", hier reagiert werden. Wer dermaßen unqualifiziert und förmlich blind, den Kampf gegen eine von dem Joch der religiösen Gängelung sich befreiende Welt antritt, diskreditiert sich selbst.



Wenn dieser "Globalangriff" des Präfekten in einer Zeit erfolgt, in der die "Sünden innerhalb der Kirche", weder bereinigt noch bewältigt sind (Missbrauch), lässt dies die eigentliche Motivation des Bischofs erahnen. Hierzu Papst Benedikt im Jahre 2010:



«Heute sehen wir in wirklich erschreckender Weise, dass die größte Verfolgung der Kirche von Feinden nicht von außerhalb kommt, sondern aus der Sünde innerhalb der Kirche entsteht »
Hier der kpl. Text


Wenn nun neuerdings weitere „innere Verfehlungen“ (Abweisen einer Frau nach Vergewaltigung in zwei kath. Kliniken) folgen, verstärkt dies die Motivationsvermutung.
Zur objektiven Beurteilung dieses ungeheuerlichen Angriffs sollte der primäre Fokus daher auf das WARUM gerichtet werden (...)

Wenn der oberste Wächter dermaßen unkritisch zum verbalen "Kampfschwert" greift, muss ihm das sprichwörtliche Wasser schon fast am Halse stehen. Jedoch anders als vor langer Zeit, kann weder der Chefideologe noch der Oberhirte, durch das zwangsverminderte "Katholische Machtgefüge", eine dauerhafte kirchliche Gefolgschaft nicht erzwingen.
Die große Mehrheit der eigenen Kirche, wie auch darüber hinaus, bestimmen ihren ganz persönlichen Weg "zum" und "innerhalb" des Glaubens zunehmend selbstbewusster. Den mittelalterlichen Zwang zu jenem von der Amtskirche vorgegebenen "einzig richtigen Pfad" des ganz persönlichen Glaubens, wird von einer selbstreflektierenden gläubigen Mehrheit, nicht mehr kritiklos gefolgt (!)
Gläubige und weltoffene Katholiken, wie auch andere Christen sehen schon seit langer Zeit - natürlich dank der Medien und ihrer Selbsterfahrung - über den jenen künstlichen Horizont hinaus, den die Führung des Vatikans auch weiterhin aufrecht erhält.


So werden, insbesondere in den letzten Jahren, eindeutig kirchliche Verfehlungen, Vertuschungen, wie auch Diskriminierungen und rein kirchenrechliche, immer konsequenter und nachhaltiger hinterfragt.
Jene aufgeklärten, toleranten wie auch humanistisch geleiteten Menschen lassen sich in ihrem christlichen Glauben nicht mehr doktrinär gängeln noch beherrschen. Sie entscheiden vielmehr selbstbewusst und aufgrund einer "freiheitlich demokratischen Grundordnung" über ihr tägliches Leben. Natürlich auch innerhalb ihres Glaubens. Jene rein von "Menschen" etablierten kirchenrechtlichen Vorgaben, werden zunehmend infrage gestellt und fallweise auch verweigert.
Diese Infragestellung, sowie die Offenlegung von gravierenden Missständen, verbunden mit einer zunehmenden Verweigerungshaltung kritiklos der Amtskirche zu folgen, sind jene Gründe, die den Präfekten der Glaubenskongregation, zu diesem verbalen "Kampf" wohl motiviert haben (...)

Hier das "Welt"-Interview mit dem Präfekten - www.welt.de
Beitrag des "Stern" zur gleichen Thematik - www.stern.de
Humanistischer Pressedienst, Skandal um kath. Krankenhäuser - www.hpd.de



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Friedenstiftende Kraft der Religionen                
Gelebte Beispiele religiöser Toleranz

Wunschvorstellung oder mögliche Realität?





(Januar 2013 - ws) Anlässlich des Jahres für „Reformation und Toleranz“ (2013), erläuterte der Kirchenpräsident der pfälzischen Landeskirche Christian Schad die Frieden stiftende Kraft der Glaubensgemeinschaften.   Hier zu dem kpl. Text auf: - www.ekd.de



Wenn der Kirchenpräsidenten betont die Frieden stiftende Kraft der Religionen stärker und gemeinsam einzusetzen, um allen Tendenzen entgegenzutreten, „in denen religiöse Wahrheitsansprüche mit Gewalt durchgesetzt werden“, wird er hierzulande wohl große Zustimmung finden. Ebenfalls einsichtig sind seine weiteren Erläuterungen: "Fundamentalistische Überlegenheitsbehauptungen oder die Rechtfertigung von Gewalt seien Haltungen, die elementare Bedingungen von Toleranz verneinten und deshalb ihrerseits keine Toleranz verdient hätten".



Was wir hier im westlichen Europa als selbstverständlich empfinden, wird jedoch in anderen Regionen und Religionen der Welt häufig gegensätzlich gesehen und entsprechend fundamentalistisch auch ausgelebt. Vor allem unter jenen Religionen, die sich auf den gleichen Urvater beziehen - auch immer noch in Teilen der christlichen Religion.



Um andere Menschen überzeugen zu können, reichen jedoch Worte allein nicht aus, es muss vor allem überzeugend „gehandelt“ werden – auch über das rein Religiöse hinaus. So sollten auch wir Protestanten einfordern, das unser Land davon Abstand nimmt, den Wohlstand seiner Bürger durch Lieferung von Kriegsgerät an andere Länder zu steigern. Insbesondere wenn potenzielles Tötungsmaterial in sogenannte Kriegs- und Krisenregionen, oder an Staaten mit höchst zweifelhaften Potentaten geht, in denen die elementarsten Menschenrechte mit Füssen getreten werden.
Dies sollte auch dann gelten, wenn sogenannte "befreundete" oder "nützliche" Staaten darunter sein sollten, denen wir uns verpflichtet fühlen, oder deren Grundstoffe für unsere Wirtschaft wichtig sind.



Es ist nicht nur unchristlich, sondern in höchstem Maße ethisch verwerflich, wenn ein Teil der sogenannten aufgeklärten Menschheit von der massenweisen Tötung anderer Menschen sich einen "guten Lenz" macht. Es ist zudem unerträglich wie auch scheinheilig, wenn diese vorgeblichen Christen ihre Wohltätigkeit besonders herausstellen, nachdem sie durch die Lieferung von Kriegsmaterial dieses unsagbare Elend maßgeblich mitverursacht haben.



Wenn Mitmenschen entgegnen, wenn „wir“ nicht das Kriegsgerät liefen, werden andere es liefern - offenbart dies eine erschreckende Geisteshaltung. Wenn also andere mit Mordwaffen handeln, um damit "Kohle" zu machen, dürfen auch religiös überzeugte Menschen mit hohem ethischen Anspruch, dies angeblich ebenfalls?
Wenn man derartiges Handeln und die Argumentationen vernimmt, glaubt man nicht das es vor 2000 Jahren einen Rebell gegeben hat, der gegen all diesen menschlichen Wahnsinn angegangen ist.
Wie man erschreckenderweise feststellen kann, ist der Zwang zum unkontrollierten Waffenexport umso größer, je mehr Gott und die christlichen Werte als Aushängeschild missbraucht werden.


Wenn es denn wahrhaftig auch nur den Hauch einer Frieden stiftende Kraft der Religionen gegeben hätte, wäre es den Menschen dieser Welt in den letzten beiden Jahrtausenden nicht verborgen geblieben ...

Schauen wir beispielsweise in die nah- und fernöstliche Region. Wie wir feststellen können, sind es doch an vorderster Front gerade jene abrahamitische Religionen, die sich seit vielen Jahrhunderten bis zur totalen Selbstvernichtung bekämpfen. Mit an forderster Front auch das christliche Europa!



Diese mörderische Menschenverachtung zeigt sich beileibe nicht nur religionsübergreifend, sondern mit gleicher Intension auch in den jeweiligen Religionen selbst. Hier in unserer Hemisphäre kennen wir dies aus unserer dunkelsten Geschichte ebenfalls. Auch hier wurde die Religion über viele Jahrhunderte, in schändlichster Weise missbraucht, um Macht und Glaubensterror ausüben zu können.
Im Namen Gottes und der Kirche wurde zwangsgetauft, geschändet, gefoltert, verbrannt gemordet und weitere Unmenschlichkeiten begangen(!) Dies dürfen wir niemals vergessen, wenn wir heute mit dem Finger auf andere zeigen.



Wenn auch die religiösen Differenzen hier derzeit weitgehend verbal ausgefochten werden, sind die Übergreifenden, wie auch kircheninternen Zwistigkeiten keineswegs einem christlichen Willen zur gegenseitigen Toleranz gewichen. Wie viele Beispiele zeigen, ist dies auch unter "Gläubigen" in der engsten Gemeinschaft nicht selbstverständlich und muss auch hier Machtansprüchen und persönlichen Egoismen weichen - zum Schaden aller (!) Die offen zutage tretenden menschlichen Unzulänglichkeiten sind auch unter „Berufschristen“ nicht gerade selten anzutreffen.


Wie wollen die Religionen übergreifende oder gar weltweite Frieden stiftende Kräfte entfalten, wenn sie dies noch nicht einmal in den eigenen Bereichen vermögen?

Damit die Worte und die zugehörigen Taten auch wahrgenommen werden, dürfen diese nicht im „stillen Kämmerlein“ vollzogen werden, sondern müssen klar und unmissverständlich einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sein.
Deshalb sollten die Protestanten - auch im innerchristlichen Bereich - deutlich und unerschrocken Flagge zeigen und sich als „ebenbürtige" christliche Kirche einbringen.


Toleranz als Akt der Freiheit - www.ekd.de
EKD-Ratsvorsitzender ruft zu Toleranz und Respekt auf - www.ekd.de



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Protestantismus in der der Lutherdekade:

Kniefall vor der "Bescheißerei zu Trier" ?

Kirche der Reformation auf zweifelhaftem Weg





(April 2012) So könnten durchaus jene Protestanten gedanklich formulieren, denen die Umstände des extrem formulierten Lutherzitates ebenso bekannt sind, wie die "ökumenische Anbiederungsversuche" von Teilen der Evangelischen Kirche, die zur Teilnahme an jener Wallfahrt in Trier aufrufen.



Dass dies gerade in jener Dekade geschieht, in der man sich das Gedenken an die Reformation auf die Fahnen geschrieben hat, kann durchaus als Tritt in das verlängerte Rückrad des "Jubilars" empfunden werden. In seiner blumige Sprache würde Luther dies wohl noch deutlicher in Richtung jener formulieren, die mit Anbiederungsversuchen gegenüber einem mittelalterlich agierenden Papsttum, einen mehr als fragwürdigen Weg beschreiten.



Selbst sehr tolerante Protestanten reiben sich verstört die Augen, ob einer solch unverfrorenen Wallfahrtsempfehlung. Viele werden sich fragen, war denn der Papstbesuch derart überzeugend, oder gibt man ohne jegliches Entgegenkommen, elementare Grundprinzipien der Reformation freiwillig auf?
Es geht hier keinesfalls um die Einschränkung oder Verweigerung des religiösen Respekts gegenüber Andersgläubigen, sondern einzig um die offizielle Haltung der eigenen "Evangelischen Kirche".



Ein offener Geist wie der Altbischof Huber sprach nach dem Papstbesuch von einer versäumten Chance - eine Konsens-Ökumene sei mit diesem Papst "an ein zumindest vorläufiges Ende gekommen", wie er zurückhaltend formulierte. Wenn Huber weiter ausführte: "Wir brauchen eine Ökumene des Respekts und der Freundschaft", hat er sicherlich nicht jene "Ökumenische Unterwerfung" gemeint, die derzeit von einer gewissen Gruppe innerhalb der EKD medienwirksam initiiert wird.



Diese Inszenierung kann man durchaus in Richtung einer angestrebten Katholisierungstendenz deuten. Bemäntelt wird dies als "neuer Schritt in der Ökumene". Wie die Ökumene-Expertin, Barbara Rudolph zudem erläuterte, sei dies der ökumenisch vorbereitete Weg des Taufgedächtnisses am 5. Mai, dem "Tag der Ökumene".
Wenn es im Ringen um den Glauben, primär um Knochen- oder Tuchreste ginge, wäre es müßig die festgefahrene Ökumene neu zu beleben.



Ebenso wie Katholiken sicherlich nicht reformiert werden möchten, so möchten auch Ev. Christen nicht weiter katholisiert werden! Weder in Worten noch in den für Protestanten sehr fragwürdigen Handlungen, wie der Heiligen- oder Reliquien-Verehrung, noch anderer "rein von Menschen ersonnenen" Riten und Bräuche.
Falls man sich in wahrhaftigen Glaubensgrundlagen tatsächlich nahe stünde, könnte man trotz der kirchenrechtlichen "Unverträglichkeit", eine Annäherung in "einvernehmlicher Verschiedenheit" durchaus ins Auge fassen. Es gilt wahrhaftige und vor allem "beiderseitige" Toleranz zu üben.



Außer einer prinzipiellen und gleichwertigen Anerkennung, wäre das gemeinsame Abendmahl, mit einer „eigentlichen“ und nicht einer „uneigentlichen“ Kirche, nicht nur erwünscht, sondern eine Grundvoraussetzung. Für viele der katholischen Mitchristen wäre ein solches "gemeinsames Gedenken" wohl ebenfalls praktikabel.



Wenn angesichts des rigorosen Allmachtsanspruches des Vatikans, den Kindern der Reformation ihr Selbstverständnis abgesprochen wird, bedeuten die Worte des Ev. Superintendenten Christian Weyer (Saar), buchstäblich "eine völlige Verkehrung" der objektiven Tatsachen. Nicht ein evtl. geäußertes Bekenntnis des "allein selig machenden" einiger Evangelischer Christinnen und Christen verschuldet das Scheitern der Ökumene ernsthaft, wie Weyer glauben machen möchte. Dieses zweifelhafte Verdienst, die Ökumene in der bisherigen Form gegen die sprichwörtliche Wand gefahren zu haben, gebührt vordringlich dem Oberhirten in Rom.



Wenn nun gar der Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider, trotz persönlicher Kenntnisnahme der "Vatikanischen-Betonmauer", dennoch ein besonderes "ökumenisches Risiko" eingehen möchte, um "deutlich fremde Formen des Glaubens und der Frömmigkeit" zu verwirklichen, wie er es formulierte, so steht es ihm, wie jedem anderen auch, "in der Ev. Kirche" völlig frei. Wäre er dagegen kath. Geistlicher, würde er sich dies ob der Drohkulisse einer zwangsweisen Abstrafung durch den Bischof von Rom, sehr wohl überlegen.... Hasenhüttl und Co. lassen hier grüßen.



Es ist für Millionen Menschen völlig unverständlich, mit welch beschämenden Anbiederungsversuchen die Protestanten, den unbeugsamen Festlegungen Benedikts des XVI. begegnen. Wenn der Vatikan einseitig die bisherige Konsenzökumene aufkündigt, sollte sich die Evang. Kirche vor jeglicher Einseitigkeit oder Zwangsverbrüderung hüten. Dies gilt insbesondere in der Jubiliäumsdekade.
Wenn die Vatikanpolitik sich in 500 Jahren um keinen Millimeter bewegt, so sollten die reformierten Christen dies als endgültig akzeptieren und sich auch dementsprechend gegenüber dieser Amtskirche verhalten.



Wie weit die Protestantische Amtskirche von dem eigentlichen Pfad der Reformation abgekommen ist, hat sie im vergangenen Jahr mit der "Zwergeninvasion" - Luther als bunter Plastik-Zwerg - in erschreckender Weise demonstriert. Man hat in einem vorreformatorischen Personen- und Heiligenkult den Reformator quasi als Ersatzreliquie durch die Lande "vagabundieren" lassen.
Wenn man nun gar noch einen Schritt weitergeht und sich offiziell in eine urkatholische Heiligrockwallfahrt einbringt, mag das für einige eine logische Folgekonsequenz sein. Für viele Protestanten ist diese Handlungsweise der eigenen Amtskirche unerträglich. Hält nun auch die restliche kath. Heiligen- und Reliquien-Verehrung bis hin zum Marienkult Einzug bei den Protestanten?
Also künftig auf nach Fatima, Lourdes und ....?
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"Tun, was uns eint!"

Aufruf der kath. KirchenVolksBewegung "Wir sind Kirche":





(Nach dem Papstbesuch) .... "Angesichts der herben Enttäuschungen bei der Ökumenischen Begegnung des Papstes in Erfurt ruft Wir sind Kirche alle katholischen und evangelischen Gemeinden dazu auf, sich ökumenisch zusammenzuschließen und zu 'tun, was uns eint!'. Die Gemeinden in Deutschland sollten die seit fast 500 Jahren andauernde unsägliche Spaltung der Christenheit für sich als beendet erklären und dem Beispiel der Bruchsaler Kirchengemeinden folgen, die festgestellt haben:"




"Wir erachten den Willen Jesu Christi, dass alle eins seien, als gewichtiger als alle theologischen und kirchenpolitischen Überlegungen und Fragestellungen und wissen uns der Überzeugung verpflichtet, ihm mehr gehorchen zu müssen als den Menschen. " .....





Hier zu dem kpl. Text auf: - www.wir-sind-kirche.de
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Staatsbesuch von Papst Benedikt XVI

Kaum Hoffnung auf Wiederbelebung der Ökumene





(Juli 2011) Wenn man die offiziellen Verlautbarungen der EKD wie auch jene der Katholiken beleuchtet, treten derzeit hoffnungsvollen Adjektive und fromme Wünsche, hinsichtlich einer ökumenischen Wiederbelebung besonders zutage.
Dies tendiert für die protestantischen Christen, mehr hin zu reinen Wunschvorstellungen, als zur Realität. War es doch gerade jener kath. Oberhirte, der die sich zart belebende ökumenische Arbeit wiederholt ausgebremst hat. Demgemäß liegt es vornehmlich an dem gleichen Hirten, diese auch wieder zubeleben. Ob dieser Papst dem Handlungsdruck einer breiten christlichen Mehrheit, in unserem Lande entsprechen will, ist jedoch sehr fraglich.



Es sollten daher von dem offiziellen Staatsbesuch des vatikanischen Staatsoberhauptes, keine realitätsferne Hoffnungen erweckt werden. Wenn Benedikt XVI die bereits versandete Ökumene hätte beleben wollen, wäre ihm dies in den letzten Jahren sehr leicht möglich gewesen. Es hätte keiner besonderen Initiative bedurft, einige Unterlassungen seinerseits, wären zumindest für den Anfang schon ausreichend gewesen.



Für den Großteil der realitätsbezogen Christen - Katholiken wie auch Protestanten - sind diese frommen Wünsche der deutschen Kirchenführer bar jeglicher Realität, solange dieser katholische Kirchenführer nicht die Mindestgrundlage der gegenseitigen Anerkennung erfüllt (!)
Das elementare Selbstverständnis der Menschen untereinander sollte und muss auch als Grundlage des Verständigungswillens der christlichen Kirchen angesehen werden. Wer den jeweiligen Gegenüber nicht als gleichwertigen Vertreter achtet und anerkennt, kann nicht als "glaubwürdiger" Gesprächspartner angesehen werden.



Wenn also der oberste Vertreter der katholischen Kirche, die Evangelische Kirche nicht als eigenständige Kirche anerkennt, ist die Minimalbasis für jedwede ökumenische Gespräche, schon im Vorfeld ad absurdum geführt! Es ist sehr unwahrscheinlich, dass gerade dieser Papst, der durch seine Rückwärtsgewandtheit in Fragen des traditionellen Kirchengeschehens steht, sich für die ökumenische Notwendigkeit dieser Zeit öffnet.



So lange dieser Papst die Absicht hegt die "Kinder der Reformation" nach 500 Jahren wieder in die Heimat der angeblich „einzigen“ christlichen Kirche zu führen, wird die Ökumene eine Farce bleiben.



Insbesondere im Hinblick auf das Reformationsjubiläum und in Anbetracht des damaligen Geschehens und dessen Folgen, muss vor jeder Einseitigkeit oder Zwangsverbrüderung ernsthaft gewarnt werden. Wenn unter Christen das Selbstverständnis des Glaubens und des Gedenkens (Abendmahl) auch weiterhin strikt verweigert wird, ist jegliche ökumenische Zusammenarbeit dieser beiden Kirchen nahezu unmöglich.



Was schlussendlich bleibt, ist eine individuelle Ökumene, die gänzlich vom Mut, der Überzeugung und Durchsetzungsfähigkeit der örtlichen Akteure, in den jeweiligen Gemeinden gekennzeichnet ist.



Gerade in Anbetracht der Unbeweglichkeit durch all die Zeit, jedoch besonders unter dem Pontifikat Benedikt des XVI., sollten wir uns gänzlich auf die Basisökumene in den Gemeinden beschränken. Wenn Kirchen nicht miteinander klarkommen, sollten die Menschen beider Konfessionen, unbeirrt dem christlichen Vorbild eines Jesus von Nazareth folgen.



Wirklich gläubige Menschen, benötigen „unter diesen Voraussetzungen“, weder die Kirche als Institution, noch deren Vertreter um ihren Glauben menschwürdig und tolerant zu leben.






Ergänzung vom 16.9. 2011:
Wie nun bekannt wurde, hat der Papst für das Gespräch mit den prot. Führungskräften ganze 30 Minuten eingeplant. Dies unterstreicht, wieviel Raum man für die ökumenische Zusammenarbeit erübrigen möchte. Ausser den Höflichkeitsfloskeln, bleiben wohl nur wenige Minuten für diese Thematik.
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Kirche und Kernenergie

Dürfen die Amtskirchen zu den akuten Gefahren der
atomaren Energiegewinnung weiterhin schweigen ?






Radiaktivitäts-Messnetz des Bundesamt für Strahlenschutz (April 2011) Es ist ist sehr bezeichnend, wenn sich die Amtskirchen (evangelisch und katholisch) in gesellschaftlichen Grenz- und Ausnahmesituationen zum Teil exessiv ergehen - jedoch wenn es um das essenzielle Weiterleben der gesamten Menschheit geht, den Kopf förmlich in den Sand stecken. Gemeint ist hier die Sicht auf die Praxis, wie auch die Zukunft der atomaren Kernspaltung generell, sowie der angeblich beherrschbaren "guten" und ach so billigen Energie aus dem Kernspaltungsprozess im Besonderen.



Nach der düsteren Epoche einer wissenschaftlich feindlichen Einstellung, sollte die Nutzung der modernen Wissenschaften - in einer Zeit ohne Kirchendiktat - als unbestritten gelten. Natürlich müssen auch diese Erkenntnisse einer differenzierten Betrachtungsweise unterzogen werden. Demgemäß muss nicht alles, was technisch machbar ist und einen wirtschaftlichen Nutzen verspricht, auch zwangsweise umgesetzt werden. Selbst dann nicht, wenn die globale Macht der Konzerne die politisch Verantwortlichen noch so sehr unter Druck setzen.



Die Politik ist dem Gemeinwohl "aller" Bürger und nicht nur dem der Unternehmen verpflichtet !
Dies gilt im Besonderen dann, wenn nicht nur die Gesundheit, sondern sogar die Lebensgrundlage aller Menschen nicht nur bedroht, sondern existenziell gefährdet ist.
Eine Gefährdung, wie sie außer bei den Atombombentests und der darauf folgenden kalten Kriegsbedrohung, noch niemals in der Geschichte der Menschheit bestanden hat.



Das atomare Gefahrenpotenzial durch die angeblich "todsicheren" Prozesse enthält in der Praxis (schon vor Fukushima) ein sehr viel höheres Risiko, als man bisher zugeben wollte. Und dies beileibe nicht nur für die derzeitige Menschheit, vielmehr für alle menschlichen Nachkommen der nächsten Million Jahre...(!)
Also für sehr viel länger als der heutige Mensch, der Homo sapiens, überhaupt auf der Erde lebt. Ob diese Gattung Mensch, auch nur einen Hauch von Vernunft und Weisheit im derzeitigen Atomaren-Feldversuch erbringen kann, wird in dieser Zeit entschieden.



Wenn man sich dieses handgreifliche und keineswegs akademische Gefährdungspotenzial vor Augen führt, müssen andere Diskussionen in die zweite Reihe treten. Dies sollten nicht nur die kirchlichen Spitzenfunktionäre, sondern auch das Fußvolk beider Kirchen verinnerlichen. Einzelmeinungen, so wichtig sie auch sein mögen, reichen hier beileibe nicht aus. Wenn die Kirchenoberen hier nicht eindeutig Stellung beziehen, können sie nie mehr glaubwürdig die Lehren eines Jesus von Nazareth verkünden, noch eine breite Gefolgschaft erwarten.
In den Tagen des ausgeprägten Schweigens, auch der protestantischen Führung, werden die klaren und oft unbequemen Worte einer Margot Käßmann bitterlich vermisst.



Wenn in 50 Jahren der atomaren Energierzeugung, mehr Super-GAUSs produziert wurden, als Wissenschaftler in den Fünfzigern für die nächsten 100.000 Jahre "vorausgesagt" hatten, besagt dies mehr als alle Argumente. Wer nach Tschernobyl, Harrisburg und vielen anderen GAUs und fast GAUs, noch Fukushima zur persönlichen Erhellung des Geistes benötigte, hat sich für Führungsfunktionen in unserer Gesellschaft disqualifiziert.
Wenn zudem nach mehr als 5 Jahrzehnten Betrieb der Kernkraftwerke, noch nicht einmal der kleinste Ansatz zur sicheren Endlagerung (für 1 Million Jahre) zu sehen ist, zeigt dies, wie unverantwortlich und nahezu kriminell unsere Gesellschaft, aber insbesondere die politisch Verantwortlichen damit umgehen.



Wir dürfen niemals vergessen, wenn wir auch richtigerweise sofort alle Kernkraftwerke abschalten, ist der akute Gefahrenherd der Spaltungs- und Srahlungsprozesse noch lange nicht beseitigt (!) Unser Strahlungsschrott der letzten Jahrzehnte, inclusive jener der Rückbaujahrzehnten, wird so oder so die Menschheit auf Jahrhunderttausende belasten!
Dies mit allem Nachdruck - im Interesse aller Menschen zu thematisieren - ist "auch" eine Angelegenheit der christlichen Kirchen.



Dass wir keinesfalls auf einer Insel der Glückseligen leben, wissen auch die Menschen hierzulande, jedoch sollte dies für das eigenverantwortliche Verhalten nicht die entscheidende Rolle spielen. Wir sollten nicht nur über den Zaun schauen, sondern vordringlich unserer eigenes "Haus" in Ordnung bringen, denn nur dann besitzen nicht nur die Kraft der Überzeugung, sondern auch die der Vorbildfunktion.



Natürlich muss die Gemeinschaft auch jene Menschen überzeugen und mitnehmen, die ausschliesslich dem St. Floriansprinzip huldigen und damit einen die Gemeinschaft schädigenden Einfluss ausüben. Bei der Umsetzung alternativer Energien sind naturgemäß auch Beeinträchtigungen und Eingriffe in Natur und Umwelt unvermeidlich. Nur wenn man mit Umsicht und Augenmaß vorgeht und zudem alle Bürger wie auch Unternehmen wesentlich energiebewusster handeln - also "jeder" definitiv Energie einspart - kann dies zukünftig gelingen (!)



Der unumgängliche Einsparzwang gilt selbstverständlich nicht nur für die Elektroenergie, sondern für alle unsere Energieformen. Wenn wir beispielsweise immer weiter PS-protzende Statussymbole bauen, verkaufen oder erwerben und diese aus purer Lust, Laune und mit unbegrenzter Raserei betreiben - nur weil wir es uns "angeblich" leisten können - haben wir absolut nichts begriffen.
Es soll hier keinesfalls, einem Weg zurück in eine Technik der Steinzeit, der Weg bereitet werden. NEIN, wir müssen endlich eine höchst moderne Technik für die Zukunft aller Menschen, insbesondere jedoch auch für die folgenden Generationen umsetzen - und zwar sehr bald. Die viel beschworene atomare Brückentechnologie hat sich selbst ad absurdum geführt - selbst wenn die politischen Entscheidungsträger dies immer noch leugnen.


Zur Beurteilung all dieser elementaren Fakten benötigen Menschen mit ein wenig Grundverständnis, weder ein Moratorium, noch obskure Kommissionen zur politischen Ablenkung. Das Schielen auf den nächsten Wahlgang, ist ebenso abträglich, wie der brandgefährliche Schlingerkurs vieler Polit-Akteure. Gesunder Menschenverstand ist das Einzige, was hier als Grundausstattung vonnöten ist. Frei von wirtschaftlicher Hörigkeit und politischen Scheuklappen.





INFOBOX - Kosten des Stomes aus der Kernergie


Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges - 600 Millionen in Europa betroffen!


Die Lüge vom billigen Atomstrom - Youtube-Video (ZDF)


Kosten der Atommüllagerung - Youtube-Video (ARD), wer trägt die wahren Kosten?


Atomhaftpflicht - Nicht nur 0,1% der real möglichen Gesundheits-, Sach- und Vermögensschäden
                            abdecken, sondern 100% !


Atomausstieg  - Wetweiter Atomausstieg JETZT! - Unterschriftenaktion


Greenpeace     - Kampf gegen Atomkraft


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Zugewinn an Glaubwürdigkeit?

Papst Benedikt XVI - AIDS und Kondome





(Nov. 2010) Der Oberhirte der Katholiken hat dieser Tage aufgezeigt, dass in seiner Kirche nicht immer Jahrhunderte ins Land gehen müssen, bis allgemein bekannte wissenschaftliche Erkenntnisse, auch zu kirchlichen Konsequenzen führen. Selbst wenn die Konsequenzen noch so winzig sind und zudem stark verklausuliert und demgemäß schwammig dargestellt werden. Es ist hier die Rede von der "neuen" Papstdarstellung zur Immunerkrankung AIDS und der Anwendung von Kondomen.


Allen aufgeklärten Menschen ist seit Jahrzehnten bekannt, dass man mit Kondomen eine AIDS-Ansteckung potenziell verhindern kann. Papst Benedikt XVI hat sich jedoch trotz dieses allgemeinen Kenntnisstandes, auf seiner letztjährigen Afrikareise noch gegenteilig geäußert, in dem er behauptete, Kondome könnten das Aidsproblem verschlimmern.


Wenn der Papst nun urplötzlich eine zumindest in Teilen andere Auffassung äußert, ist es fraglich, ob dies einer höheren Einsicht zu verdanken ist, oder der Wunsch überwiegt, etwas von der zerstörten Glaubwürdigkeit für seine Kirche zurückzugewinnen.


Die Menschen, einschließlich der Mehrzahl gläubiger Katholiken, benötigen diese leichte Abwandlung des Kirchenführers im Kondomverbot nicht zwingend, um ihr Sexualleben menschlich und eigenverantwortlich, auch gegenüber ihrem Gott zu gestalten. Was jedoch dieser Papst mitsamt seiner in ernsten Schwierigkeiten befindlichen Kirche dringend benötigt, ist zumindest ein Zugewinn an Glaubwürdigkeit, insbesondere auf dem für die Kirche heiklen Gebiet der Sexualmoral. Hier sind tausend Jahre an der Kirche faktisch „spurlos“ vorübergegangen. Dem Zeitgeist nicht bedingungslos zu folgen ist eine Sache, die elementare Menschlichkeit geflissentlich zu „übersehen“, eine vollkommen andere.


Diese Minimalbewegung, nur in extremen Ausnahmefällen Kondome zu “erlauben“, könnte nur erfreulich sein, wenn es sich um eine generelle Einsicht handeln würde und nun ein Umdenkungsprozess eingeleitet würde. Dies scheint zumindest mehr als fraglich.


Dennoch sollte der Rest der Welt die Hoffnung nicht aufgeben, dass auch die Führung der röm.-kath. Kirche irgendwann zu einer menschenwürdigen und eigenverantwortlichen Sexualmoral findet und sich damit dem weitverbreiteten Verhalten ihren Gläubigen etwas annähert.
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Präimplantationsdiagnostik (PID)

Bundeskanzlerin Merkel ändert ohne Not ihren langjährigen Standpunkt zur PID
und will das unter Kohl 1990 verabschiedete Gesetz drastisch verschärfen.
Der EKD-Vorsitzende Schneider hegt dagegen viel Sympathie für begrenzte Zulassung
der Embryonen-Diagnostik.






(Okt 2010) Der amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, hat sich für eine begrenzte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) ausgesprochen. Er habe viel Sympathie dafür, die PID zu erlauben, wenn die "stark begründete" Gefahr bestehe, dass die Eltern ihre Anlage zu schwersten Erbkrankheiten an ihr Kind weitergeben, sagte Schneider der "Welt".


Bundeskanzlerin Merkel änderte plötzlich Ihren langjährigen Standpunkt grundlegend und spricht sich nun radikal für ein Totalverbot der Präimplantationsdiagnostik aus - ohne Wenn und Aber. Dies sehen maßgebliche Führungskräfte in der eigenen Partei, in der Regierungskoalition, wie auch in der Bevölkerung sehr viel differenzierter und menschlicher. Die neue Haltung von Frau Merkel löst höchste Verwunderung aus, da sie sich in der Vergangenheit dezidiert gegen „ein radikales Nein“ zu dieser diagnostischen Möglichkeit ausgesprochen hatte.


Wie sollte man auch nachvollziehen können, wenn jenen Eltern die sich für eine Befruchtung außerhalb des Mutterleibes entscheiden, oder schweren Herzens entscheiden müssen, die Einpflanzung der Embryonen ohne jegliche Untersuchungsmöglichkeit auf schwere Erbkrankheiten per Gesetz verwehrt werden soll. Während unsere Gesetze, bei einer "normalen" Schwangerschaft, Vorsorgeuntersuchungen ähnlicher Art dies nicht nur gestatten, sondern sogar Schwangerschaftsabbrüche in den ersten 3 Monaten generell ermöglichen. In extremen Situationen sogar bei wesentlich fortgeschrittenen Schwangerschaften.
Es ist zutiefst menschenwürdig, die Weitervererbung solcher Krankheiten zu verhindern. Dies per Gesetz zu verbieten ist nicht nur unmenschlich, es verstößt eindeutig gegen die humanen und elementaren Grundprinzipien unseres freiheitlich demokratischen Gemeinwesens.


Eine solche PID / PGD - beschränkt auf Untersuchungen schwerer krankheitsrelevanter Merkmale - ist keineswegs eine lebensfeindliche, sondern eine lebensfreundliche und eindeutig lebensbejahende Möglichkeit - trägt sie doch einer Konfliktvorbeugung mehr Rechnung als eine spätere Abtreibung mit all den schrecklichen Folgen.
Aus grundsätzlichen Erwägungen ist es undenkbar, eine PID ethisch "höherwertig" einzuschätzen als ein bereits im Mutterleib heranwachsendes Kind. Eine sogenannte "Schwangerschaft auf Probe", als Folge dieses Verhaltens kann doch unmöglich ein erstrebenswertes Ziel sein! Dies müsste auch eine um das Wohl des gesamten Volkes besorgte Kanzlerin immer noch einsehen, selbst wenn sie die Gunst der eigenen Wahlklientel derzeit als rückläufig betrachtet.


Der Bundesgerichtshof hat einen Arzt freigesprochen, der Embryonen auf genetische Defekte untersucht hat - und die "defektbehafteten" Zellen sterben ließ. Die Richter urteilten, die Formulierungen im Embryonenschutzgesetz reichten nicht aus, um ein Verbot der PID in Deutschland abzuleiten.


Solch grundlegende Möglichkeiten zu verändern, sollte in unserem freiheitlichen Rechtsstaat niemals eine Reaktion auf die aktuelle Wählergunst, die Tagespolitik oder Gruppeninteressen sein, sondern immer ein „breiter und übergreifender Konsens“ in der Bevölkerung darstellen. Auch die Kirchen können selbstverständlich zur Meinungsbildung beitragen, sollten sich jedoch einer, wie auch immer gearteten, "göttlichen" Meinungshoheit tunlichst enthalten.


Ebenso sollte das "politische Getue" um die religiösen Aspekte hierbei unterlassen werden. Die rechtlichen Grundsätze sind in unserem freiheitlichen Rechtsstaat (gemäß Grundgesetz) ausschließlich eine Angelegenheit des Staates und für die Abgeordneten eine Gewissensentscheidung.
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AIDS als "eine Art immanenter Gerechtigkeit"

Der katholische Primas von Belgien postuliert AIDS als eine
Strafaktion der Natur aufgrund tiefer Misshandlung der Liebe






(Okt 2010) Mit Empörung und Unverständnis reagiert man in Belgien auf die Aussage des Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenz des Landes, Léonard, zu AIDS. Die Immunschwächekrankheit AIDS sei "eine Art immanenter Gerechtigkeit", die geschehe, wenn man "die tiefe Natur der menschlichen Liebe misshandelt". "Die tiefe Natur der menschlichen Liebe zu missbrauchen" ende immer mit "Katastrophen", lauteten die Aussagen in seinem Buch.

AIDS, so wird der Geistliche weiter zitiert, sei keine Strafe, sondern eine "immanente Gerechtigkeit", die den eingreifenden Gott gar nicht nötig hat. Veranschaulicht wird dieser Gedanke in Analogie zu Umweltschäden: Wenn man die Umwelt schlecht behandelt, dann läuft dies darauf hinaus, dass auch sie uns schlecht behandelt. Und wenn man mit der menschliche Liebe schlecht umgeht, dann läuft dies vielleicht darauf hinaus, dass sie sich rächt. Aus der Misshandlung der tiefen Natur der menschlichen Liebe ergeben sich immer die Anfangsgründe für Katastrophen auf allen Ebenen.


(Komm.- ws) Wenn wir der Analogie des Oberhauptes der kath. Kirche Belgiens folgen, macht auch der Vergleich zur Umwelt nachdenklich. Warum hat dieser Kirchenführer seine Immanenzanalogien nicht primär von den "verbrecherischen Liebesmisshandlungen" seiner Glaubensbrüder an den unschuldigen Kinder abgeleitet, statt hierfür die Umwelt zu bemühen? Muss dieser zum Himmel schreiende Missbrauch nicht "erst recht" als unmittelbare Zwangsfolge "einer Art von immanenter Gerechtigkeit" angesehen werden, deren katastrophale Auswirkungen diese Weltkirche nun voll treffen?


Es ist mehr als erschüttend, wie professionell gläubige Menschen << im Namen Gottes >>, "die tiefe Natur der menschlichen Liebe misshandeln" und Gottes unschuldige Kinder missbrauchen (!)


Dieser Kirchenführer hatte schon durch seinen Umgang mit den Missbrauchfällen die öffentliche Kritik auf sich gezogen. Wollte nun der Primus der belgischen Katholiken uns auch hier auf die Hintergründe verweisen, die keiner transzendenten Ursache bedürfen und ebenfalls einen eingreifenden Gott nicht nötig haben sollten? Eine rigoros ein- und durchgreifende Kirche, die sich der "einfachen Menschlichkeit", auch des durchgeistigten Führungs- und Fusspersonals sicher sein sollte, könnte den Weg zur Glaubwürdigkeit ebnen.

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Kondome statt Plastikembryonen (!)

Wer verhütet handelt verantwortungsvoll














(August 2010) Ein Verein, der sich dem "katholischen Glauben gemäß der authentischen Lehre des II. Vatikanischen Konzils" verpflichtet hat, belästig und provoziert derzeit die Familien des Saarlandes. Es werden Hunderttausende von Plastikembryonen per Postwurfsendung allen Haushalten "überstellt". Obwohl diese Organisation sich bezeichnenderweise selbst als "Durchblick e. V." bezeichnet, zeugt diese Geldvernichtungsaktion von einer fragwürdigen Motivation. Jeder kann selbst erkennen, ob diese Sicht- und Handlungsweise dem eigenen Anspruch "Durchblick" auch nur im entferntesten nahekommt, oder die Menschen bewusst provoziert und von den eigentlichen Beweggründen lediglich abgelenkt werden sollen. Hier muss sich "Durchblick e. V." deutlich erklären, warum man hiermit keine wahrhaftige Aufklärung, Verhütung und tätige Hilfe leisten will, sondern nur die Spendengeldern provokant verschleudert?



Noch massiver geht man gar bei dem "christlichen Informationsforum medrum.de" zu Werke. Unter der Vorgabe christlicher Basislehre werden hier sowohl unserem Rechtsstaat, der Evangelische Kirche und auch pro familia eine Beteiligung an einem << Abtreibungssystem >> und damit der Tötung ungeborenen Lebens unterstellt. Die katholische Schwangerenberatung Donum Vitae wird in diesem Zusammenhang nicht speziell erwähnt, obwohl die kath. Christen von Donum Vitae mutig und selbstbewusst in die Lücke der Schwangerenkonfliktberatung eingestiegen sind, als die kath.Bischöfe ausgestiegen sind, bzw. auf "drängen" des Oberhirten aussteigen mussten.



Es ist unredlich, wenn eine kath. Organisation der EKD, pro familia und anderen unterstellt, ein System der Tötung ungeborenen Lebens zu unterstützen, ohne "eine" der "echten Hauptursachen" im eigenen Umfeld, die << mittelalterliche Sexualmoral >> der römisch katholischen Kirche gleichermaßen anzuprangern.
Es wird diffus argumentiert die Beratungsscheine durch "wirksame Hilfe" entbehrlich zu machen, jedoch verschwiegen wie man dies im Detail angehen will. Eines der wirksamsten Elemente hierzu, die elementare Hilfe zur Vermeidung einer ungewollten Schwangerschaft - eine << effiziente Verhütung >> - wird weder thematisiert, noch versucht man dies in der eigenen Kirche zu verwirklichen.



Die Zwiespältigkeit zwischen dem Anspruch einer Entbehrlichmachung der Beratungsscheine und dem abrupten Ausstieg der kath. Amtskirche aus dem gesetzlichen Beratungssystem, ohne „wirksame Hilfe“, muss deshalb zwingend aufgezeigt werden.


Eine Amtskirche, die sich einer vernünftigen und menschenwürdigen Familienplanung verweigert, indem sie den Gläubigen die adäquaten Verhütungsmittel verbietet, muss auch bereit sein sich der daraus entstehenden Folgen bewußt zu sein. Natürlich auch am Elend, dem Alleingelassensein, der Hilflosigkeit lediger Mütter, bis hin zu jenem letzten Mittel das keiner will, sich jedoch zwangsweise aus der verqueren Sexualmoral dieser Weltkirche ergibt.



Dies ist der Zwiespalt aus dem die Amtskirche, wie auch einige dieser Organisationen, offenbar keinen verantwortungsvollen und menschenwürdigen Ausweg finden - leider.



Es ist jedoch der völlig falsche Weg, die Hilfeleistenden zu verteufeln, das Geld für schockierende Plastikembryonen zu verschwenden, statt es in eine vernünftige Schwangerenvorsorge -Beratung und vorallem in eine effektive, sexualitätsgerechte Verhütung zu investieren.
Ob die sogenannte "authentische Lehre" mit menschlichen Bedürfnissen und menschenwürdigen Verhaltenweisen in Einklang zu bringen ist, muss jeder Mensch mit seinem Gewissen ausmachen.


Nur wer eine menschenwürdige Hilfe und Verhütung anbietet, handelt auch verantwortungsbewusst. Hierbei sind viele der mittelalterlichen formalkirchlichen Restriktionen kontraproduktiv und werden von einem großen Teil der deutschen Katholiken bereits anders praktiziert. - Hinweis auf Alois Glück




BZgA - Familienplanung
Donum Vitae Saarland
pro familia
Schwangerenberatung Saarland
Schwangerenberatung AWO-Saar
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Friede, Freude, Eierkuchen - eine ökumenische Fiktion?

2. Ökumenischer Kirchentag 2010 (ÖKT) in München





(Mai 2010) Wenn sich gläubige Christen aller Couleur zum 2. Fest der Ökumene in München versammeln, sollte man mehr erwarten als eine von "oben" arrangierte Harmonie-Kundgebung.
So symbolisch sich die Kette der Gläubigen zwischen den beiden Gotteshäusern auch darstellen mag, so können derartig wohlgemeinte Aktionen nicht die dringend erforderlichen Diskussionen von strittigen Themen ersetzen oder übertünchen. Wenn die Amtskirchen - gemeint sind hier alle - sich dem Vorbild der Politiker anschließen und dazu tendieren die Probleme auszusitzen, sollten sie den Druck der ökumenischen Basis verspüren.  Mehr



Gegen den Strich der Duldsamkeit bürstete die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt nach dem Amtsverzicht. Fast drohte unter ihren wahrhaftigen aber sehr deutlichen Worten, das verordnete Kuscheln zu zerbrechen. Die Pastorin der Herzen zog die Menschen magisch an und lockte bei ihren Auftritten mehr interessierte Gläubige an, als ein Nikolaus Schneider und Robert Zollitsch zusammen.  Mehr
Hier ein Ausschnitt aus der angeblich provozierenden "Pillen-Passage" der Pastorin Käßmann:
"Vor fünfzig Jahren wurde die sogenannte Pille eingeführt. Die Kirchen sage ich bewusst, waren nicht begeistert. Das hatte etwas Anrüchiges für viele. Ich denke aber wir können sie durchaus als Geschenk Gottes sehen. Denn da geht es um die Erhaltung von Leben, um Freiheit, um verantwortliche Elternschaft. Und für Frauen um die Sorge für das eigene Leben und das Leben und das Leben der eigenen Kinder."  Videoausschnitt
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Kath. "Donum Vitae" muss zehnjährigen Dankgottesdienst in evangelischer Kirche feiern



(Juni 2010 - Saarbrücken) Die Schwangerenberatung "Donum Vitae" (DV) feierte im Mai 2010 (5. und 27.) ihr Zehnjähriges hier im Saarland. Am 5. Mai 2000 wurde die erste saarländische Beratungsstelle in Homburg eröffnet. Wie an den kritischen Tönen gegenüber der eigenen Kirche und der Verweigerung eines kath. Kirchenraumes hervorgeht, ist die Amtskirche noch immer auf Konfrontationskurs gegenüber DV.
Am 27. Mai 2010 wurde in der Beratungsstelle Saarbrücken eine Matinee gefeiert. Zuvor hatte die Beratungsstelle zu einem Dankgottesdienst eingeladen. Dieser durfte jedoch wie vorgesehen, nicht in der kath. Basilika St.Johann abhalten werden. Das eigene Gotteshaus blieb für DV geschlossen. Wie die SZ meldete, hatten zwei Briefe an den Trierer Bischof Stephan Ackermann keine positive Rückmeldung erbracht. Die evangelische Nachbargemeinde hat daraufhin ihr Gotteshaus zur Verfügung gestellt.
Die Landesvorsitzende Hedwig Pfeffer zeigte selbstbewusst und kritisch nicht nur den Weg der letzten Jahre auf, sondern verwies auch auf die Probleme und Angriffe aus dem Bereich der Amtskirche mit den Worten:
"Wir wollen als verantwortungsvolle Christen handeln - dennoch werden uns von der Amtskirche Steine in den Weg gelegt. Sie lähmen uns aber nicht. Diese Angriffe machen uns zwar betroffen und bisweilen auch zornig. Dann aber spornen sie uns an, den eingeschlagenen Weg mit Eifer weiter zu gehen.
DV sprang in die Lücke, die der Ausstieg der kath.Bischöfe aus der Schwangerenkonfliktberatung hinterlassen hat. Wir wollten – die Frauen, die Hilfe bei einer christlich geprägten Beratungsstelle suchen, nicht allein zu lassen." Mehr - www.donum-vitae-saarland.de
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Rücktritt von Bischöfin Käßmann


(Febr. 2010) Respekt für ihre klare und schnelle Entscheidung geht einher mit Bedauern über den kaum zu ersetzenden Verlust des Protestantismus. Die wahrhaftigen, offenen und geradlinigen Äußerungen von Margot Käßmann haben vielen wieder "Mut zur Kirche" gemacht. Sie erhielt deshalb offene Bewunderung und höchste Achtung beileibe nicht nur von den Frauen. Die gezielte und berechtigte Einmischung in das Männergeschäft Afghanistan zeigte dies sehr deutlich. Im interreligiösen Bereich wird wohl eher ein Frohlocken als ein Bedauern angestimmt werden. Hier wäre vieles noch deutlicher sichtbar geworden, was nun wohl unter den Tisch des Vergessens gekehrt wird. In "Männerzirkeln" wäre ihr menschliches Fehlverhalten, eine klare Empfehlung für höhere Weihen gewesen.  Mehr
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Ökumene im Alltag - Kirchenrecht verhindert ökumenischen Gottesdienst

(Jan. 2010 - ws) Wie die Saarbrücker Zeitung meldete hat die kath. Kirchengemeinde Namborn (Saarland) die Teilnahme am ökumenischen Gottesdienst anlässlich des Neujahrsempfang der Gemeinde abgesagt. Obwohl es in den vergangenen Jahren nie Probleme mit der am Vormittag stattfindenden gemeinsamen Feier beider christlichen Kirchen gab, wurde nun die Tageszeit laut Bistum Trier entscheidend für die Absage.
Demgemäß darf ein ökumenischer Gottesdienst am Sonntagmorgen, entsprechend einer Erklärung der deutschen Bischöfe, das Hochamt der kath. Kirche nicht ersetzen. Mehr
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Bischof Huber äußerte sich enttäuscht über den Stand der Ökumene


(Okt. 2009 -epd) Er bedauere, dass es in seiner 15-jährigen Amtszeit als Berliner Bischof und in den sechs Jahren als Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nicht mehr ökumenische Fortschritte mit der römisch-katholischen Kirche gegeben habe, sagte Huber in einem Interview.


Trotz der Erklärung zur Rechtfertigungslehre gab es Rückschritte
„Wir hatten in den vergangenen zehn Jahren Schwierigkeiten gehabt.“ Trotz der vor zehn Jahren verabschiedeten gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre habe es Rückschritte gegeben. Als Beispiele nannte Huber die 2000 veröffentlichte Vatikan-Erklärung „Dominus Iesus“, die vom damaligen Kurienkardinal Joseph Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI., verantwortet wurde.  Mehr
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